1/29/2021

Christian Ried zum IMSA Engagement von Proton Competition.

Das erste Rennen in der IMSA – und direkt geht es nach Daytona. Wie fühlst du dich und wie geht es dir damit, in Daytona an der Strecke zu stehen?

„Für uns ist es eine ganz besondere Herausforderung, mit einem Klassiker wie Daytona in unsere erste Saison in dieser stark besetzten Meisterschaft zu starten. Auf diesen Moment haben wir lange hingearbeitet und ich freue mich, dass es jetzt soweit ist. Porsche ist der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte dieses Rennens, und die Motorsportfans nicht nur in den USA freuen sich, dass auch nach dem Rückzug des Werksteams ein Porsche 911 RSR in Daytona am Start ist. Die Erwartungen sind groß, doch wir werden unser Bestes geben, sie trotz der starken Konkurrenz so gut es geht zu erfüllen.“

Gehen wir einen Schritt zurück: Wie hat die „Proton-Familie“ die Entscheidung, in der IMSA zu starten, aufgenommen?

„Das ist ein großer Schritt für unser Team, keine Frage. Ein echtes Abenteuer. Doch wir sind Sportler und als solche ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Mit Porsche in den USA Rennen zu fahren ist eine überaus reizvolle Aufgabe. Entsprechend positiv wurde diese Entscheidung im Team aufgenommen. Einige von uns waren ja schon dabei, als ich 2000 und 2001 mit meinem Vater Gerold und den Felbermayrs in Daytona gefahren bin. Mit unserem 911 GT2 kamen wir zufälligerweise zweimal auf Platz 38 der Gesamtwertung ins Ziel – das war nicht schlecht für eine Hobbytruppe, die wir damals noch waren.“

Last but not least: Welche Ziele habt ihr euch für das erste Jahr in der IMSA gesteckt?

„Wir freuen uns auf die anspruchsvollen Aufgaben, die in dieser Saison in den USA vor uns liegen. Alle im Team sind bis in die Haarspitzen motiviert und wollen den Amis zeigen, dass es da irgendwo im Schwäbischen eine kleine, aber feine Mannschaft gibt, die weiß, wie man Rennen gewinnt. Ein erfolgreicher Saisonstart in Daytona wäre ein toller Auftakt für unser Engagement in den USA.“

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