10/21/2020

Der Porsche Carrera Cup Deutschland 2020

Der Startschuss zum Porsche Carrera Cup Deutschland fiel 1990 im belgischen Zolder. Seit dem Debüt kommt als Einheitsfahrzeug der 911 in einer speziellen Cup-Version zum Einsatz. Für viele Piloten war der Carrera Cup der entscheidende Entwicklungsschritt ihrer Karriere. Insgesamt 27 Piloten schafften über den Markenpokal den Sprung zum Porsche-Werksfahrer. In den Rekordbüchern der Serie steht seit 2019 Michael Ammermüller: Mit 17 Rennsiegen ist er der erfolgreichste Pilot in der Geschichte des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Spannende Rennen, enge Zweikämpfe und ein bewährtes Sprungbrett in den professionellen Motorsport – dafür steht der Porsche Carrera Cup Deutschland bereits seit über 30 Jahren.

Hurui IssakProjektleiter Porsche Carrera Cup Deutschland

Die aktuelle Saison

Im Rahmen der legendären 24 Stunden von Le Mans startet die nationale Rennserie in die 31. Saison. Gemeinsam mit dem Porsche Carrera Cup Frankreich trägt der Markenpokal beim Langstreckenklassiker ein Rennen über 45 Minuten aus. Zehn weitere Läufe mit den 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup im Rahmen des ADAC GT Masters komplettieren den Kalender des deutschen Carrera Cup: Nach dem Auftakt in Le Mans sind beim zweiten und dritten Saison-Stopp auf dem Sachsenring und dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg jeweils drei Rennen pro Wochenende angesetzt. Auf dem Lausitzring und beim Finale in der Motorsport Arena Oschersleben stehen jeweils zwei Läufe auf dem Programm. Die Rennen im Rahmen des ADAC GT Masters haben eine Länge von 30 Minuten.

Alle Rennen werden in voller Länge auf Sport1/Sport1+ ausgestrahlt. Darüber hinaus berichtet der Sender n-tv im Magazin „PS – Porsche Carrera Cup“. Die Sendung läuft jeden Samstag und Sonntag nach den Rennwochenenden. Alle Läufe werden zudem live im Internet gezeigt: Über den Facebook-Account @CarreraCupDeutschland, den offiziellen YouTube-Kanal des Markenpokals und hier im Porsche Motorsport Hub können Fans die Rennen verfolgen.

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Der Porsche 911 GT3 Cup (Gen. II)

Technical Specs
Sechszylinder-Aluminium-Boxermotor in Hecklage
Konzept3.996 cm³ – Hub 81,5 mm – Bohrung 102 mm
Hubraum375 kW (485 PS) bei 7.500 1/min
Max. Leistung8.500 1/min
Max. DrehzahlSequentielles Porsche 6-Gang-Klauengetriebe
Getriebeca. 1.200 kg
Leergewicht
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Der Talent Pool

Der Porsche Carrera Cup Deutschland ist die Talentschmiede für den Werkskader von Porsche und eine der erfolgreichsten Ausbildungsplattformen im internationalen GT-Motorsport. Von 20 derzeitigen Porsche-Werksfahrern und Young Professionals haben elf ihre Ausbildung im nationalen Markenpokal erhalten.

Nach zwei erfolgreichen Saisons des Porsche Carrera Cup Deutschland Talent Pool in den Vorjahren, liegt das Hauptaugenmerk 2020 auf der Optimierung des Programms. Sechs junge Fahrer profitieren über die gesamte Saison vom Porsche Carrera Cup Deutschland Talent Pool. Dazu gehören Diego Bertonelli (Italien), Kay van Berlo (Niederlande), Felix Neuhofer (Österreich) sowie Laurin Heinrich, Julian Hanses und Leon Köhler (alle drei Deutschland). Die Youngster genießen eine intensive Betreuung durch den erfahrenen Porsche-Profi Wolf Henzler sowie Mental- und Medientrainings.

Programminhalte

  • Betreuung durch den ehemaligen Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler

  • 2-tägige Kick-off Veranstaltung vor Saisonbeginn

  • Fitness-Check durch die sportmedizinischen Partner der Porsche AG vor Saisonbeginn

  • Erstellung eines individuellen Trainings- und Ernährungsplans

  • Sportpsychologische Beratung

  • Medientraining

  • Kostenfreie Reifensätze

(Ein Satz pro Rennwochenende und alle Joker-Reifen gemäß Reglement)

30 Jahre Porsche Carrera Cup Deutschland

Seit 1990 steht der Carrera Cup für spannende Sprints und beinharte Duelle bei technischer Chancengleichheit. Der Wettstreit zwischen heißspornigen Nachwuchsfahrern, routinierten Profis und ambitionierten Amateuren prägt die Cup-Idee seither. Der Carrera Cup erwies sich in drei Jahrzehnten für viele Piloten als Karriere-Sprungbrett. Neben dem Scouting junger Talente steht für Porsche noch etwas im Fokus der Markenpokal-Philosophie: Serientechnik soll sich auf der Rennstrecke beweisen.

1990 Olaf Manthey
1991 Roland Asch
1992 Uwe Alzen
1993 Wolfgang Land
1994 Bernd Mayländer
1995 Harald Grohs
1996 Ralf Kelleners
1997 Wolfgang Land
1998 Dirk Müller
1999 Lucas Luhr
2000 Jörg Bergmeister
2001 Timo Bernhard
2002 Marc Lieb
2003 Frank Stippler
2004 Mike Rockenfeller
2005 Christian Menzel
2006 Dirk Werner
2007 Uwe Alzen
2008 René Rast
2009 Thomas Jäger
2010 Nicolas Armindo
2011 Nick Tandy
2012 René Rast
2013 Kévin Estre
2014 Philipp Eng
2015 Philipp Eng
2016 Sven Müller
2017 Dennis Olsen
2018 Thomas Preining
2019 Julien Andlauer
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