11/24/2020

Fast Facts – 11 Fakten über den Porsche Carrera Cup Deutschland 2020

1. Mit dem Start in die Saison 2020 begann im Porsche Carrera Cup Deutschland eine neue Ära. Erstmals setzte der nationale Markenpokal auf ein elektrisches Safety-Car: den Porsche Taycan Turbo. Mit 680 PS konnte der Elektrowagen problemlos mit den Cup-Fahrzeugen mithalten und diese in Gefahrensituation während der Rennen anführen. Zu seinem ersten Renneinsatz und dem Saisonauftakt in Le Mans legte das neue Safety-Car einen Roadtrip quer durch Frankreich hin.

2. Erstmals fuhr der Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Circuit des 24 Heures du Mans – ein ganz besonderes Highlight zum Saisonauftakt. In den Jahren 2000 und 2006 gastierte der deutsche Markenpokal bereits auf dem Circuit Bugatti. Im Rahmenprogramm des legendären 24-Stunden-Rennens schickten der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Porsche Carrera Cup France gemeinsam insgesamt 53 Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge auf die Strecke. Fahrer aus 14 Nationen ließen sich die Sonderveranstaltung nicht entgehen.

3. Larry ten Voorde ist der erste niederländische Champion im Porsche Carrera Cup Deutschland.

4. Als fünfter Fahrer überhaupt gelang es Larry ten Voorde, innerhalb eines Jahres sowohl den Porsche Carrera Cup Deutschland als auch den Porsche Mobil 1 Supercup zu gewinnen. Zuvor schafften das nur Frank Stippler (2003), René Rast (2012), Philipp Eng (2015) und Sven Müller (2016).

5. Und nochmal der „fliegende Holländer“: Larry ten Voorde jubelte in der abgelaufenen Saison bei allen elf Rennen vom Podium – dieses Kunststück gelang zuvor nur Mike Rockenfeller (2004) und Christian Menzel (2005).

6. Mit 28 Rennsiegen in der ProAm-Klasse übernimmt Carlos Rivas nach der abgelaufenen Saison Rang zwei in der ewigen Bestenliste der ProAm-Fahrer. Rekordhalter ist weiterhin Rolf Ineichen mit 34 Siegen.

7. Zwei Fahrer feierten in dieser Saison ihren Premierensieg im deutschen Markenpokal: Dylan Pereira überquerte auf dem Sachsenring als erster die Ziellinie, Leon Köhler gelang es auf dem Lausitzring.

8. Corona-konforme Kommentatoren-Kabine: In der Saison 2020 wurden die Rennen aus einem voll ausgestatteten Wohnmobil heraus von Burkhard Bechtel kommentiert.

9. Auch 2020 profitierten die Fahrer des Talent Pools und die ProAm-Piloten vom Know-How der Coaches Wolf Henzler und Christian Menzel, von denen sie bei jedem Lauf wichtige Tipps erhielten.

10. Bereits vor dem Start in die neue Saison gab es virtuelle Rennaction: Rund 3.500 Online-Spieler nahmen auf der Plattform Raceroom an der Qualifikation fürs Finale des Porsche Esports Carrera Cup Deutschland teil. In der Endrunde kämpften 17 Sim-Piloten um den Titel und 15.000 Euro Preisgeld. Profi-Sim-Racer Moritz Löhner sicherte sich auf der digitalen Version des Autodromo Nazionale Monza den Gesamtsieg vor Néstor García und Laurin Heinrich.

11. Race at Home – als Reaktion auf den verspäteten Saisonstart veranstaltete der Carrera Cup das digitale Sonderevent „Race at Home“. Laurin Heinrich fuhr zum Doppelsieg und erhielt dafür eine Ermäßigung von 7.000 Euro auf die Nenngebühr im realen Porsche Carrera Cup Deutschland.

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