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11/10/2022

911 RSR: Fahrer und ihre Teams.

Die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2022 fesselte uns in den letzten Monaten mit spannenden, teils dramatischen Rennen. Wir haben mitgefiebert, wenn der 911 RSR actionreiche Runden drehte.

Beim letzten Rennen der WEC 2022 in Bahrain startet das Porsche Werksteam mit seinen beiden 911 RSR in guter Position und hat die Chance den Hersteller- und Fahrertitel in der GTE-Pro-Klasse zu gewinnen. Porsche liegt in der Herstellerwertung nur einen Zähler hinter der Spitze.



Wir werden in Bahrain das Ende einer Epoche im Porsche-Werksmotorsport erleben. Diese Tatsache ist uns sehr bewusst und motiviert das gesamte Team bis zum Äußersten. Wir wollen gern noch einmal einen Doppelsieg und die großen Pokale für den Gewinn der Weltmeistertitel erringen.

Alexander StehligLeiter Werksmotorsport FIA WEC
In Bahrain werden für den Sieg aufgrund der längeren Fahrzeit von acht Stunden 38 statt der gewöhnlichen 25 Punkte vergeben. Das bedeutet für die WM-Rechnung: Gewinnt einer der beiden 911 RSR des Werksteams das Rennen und erreicht das zweite Auto das Ziel, dann steht Porsche als Hersteller-Weltmeister fest. Fährt die Startnummer 92 zur Pole-Position und beendet den finalen Lauf als Sieger, holt sich das Team Kévin Estre und Michael Christensen zum zweiten Mal nach 2018/2019 den Fahrertitel. „Es wird für unser gesamtes Team ein enorm wichtiges Rennen. Wir wollen siegen, maximal punkten und bestenfalls beide WM-Titel erreichen“, sagt Michael Christensen, „das Wichtigste ist, dass wir in der Hitze des Gefechts jederzeit cool bleiben.“ 


In Bahrain wird es auf jeden Fall hoch emotional. Es ist das letzte Rennen des Porsche 911 RSR in der GTE-Pro-Klasse – und wir treten mit einem sehr coolen Design an. Wir sind bereit!

Kévin Estre(Porsche 911 RSR #92)
Auch Gianmaria Bruni im 911 RSR mit der Startnummer 91 hat noch Chancen auf den Gewinn der Fahrermeisterschaft: Der Italiener liegt in der Gesamtwertung nur 14 Zähler hinter den Spitzenreitern.


Egal, wie es am Samstag ausgeht: Wir werden viele traurige Gesichter sehen, denn die GTE-Pro-Klasse ist dann Geschichte. Der intensive Kampf der Hersteller mit diesen tollen GT-Rennwagen war immer großartig.

Gianmaria Bruni(Porsche 911 RSR #91)
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