International
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11/9/2022

Eine Achterbahn der Gefühle für das Porsche Coanda Esports Racing Team in Spa.

Lange sah es am vergangenen Samstag bei den 6 Stunden von Spa so aus, als stünde dem Doppelsieg des Porsche Coanda Teams in Runde #3 der Le Mans Virtual Series nichts im Wege. Nach einer spannenden Schlussphase und einer nachträglichen 30-Sekunden-Strafe stehen jedoch nur Platz 4 für die #20 und Platz 7 für die #23 zu Buche. In Spa konnte das Team jedoch vor allem eins unter Beweis stellen: pure Geschwindigkeit.

Die zweite Pole Position in Folge. Das Qualifying.

Bereits am Vortag, also Freitag, fand das Qualifying unter widrigsten Streckenbedingungen statt. Es regnete stark zu Beginn der Session. Für Porsche Coanda nahmen erneut Mitchell deJong in der #20 und Joshua Rogers in der #23 das Zepter in die Hand. Die Herausforderung für alle Fahrer im Feld bestand darin, den richtigen Moment für die schnelle Runde abzupassen und dabei die trocknenden Streckenverhältnisse zu berücksichtigen. Dem zweifachen Porsche TAG Heuer Esports Supercup Champion, Joshua Rogers, gelang das am besten: 2:11.060 Minuten standen am Ende ganz oben auf dem Leaderboard neben seinem Namen. Die erste Pole Position für den jungen Australier und die zweite Pole Position nacheinander für das Team. Mitchell deJong, Pole Setter in Monza, erzielte Position 7 im Qualifying für das Porsche Coanda #20 LMP2 Fahrzeug.

Eine spannende Aufholjagd. Rückblick für das Porsche Coanda #20 Fahrzeug.

Für Mitchell deJong begann mit der grünen Flagge und dem Start des Rennens eine rasante Aufholjagd. Runde um Runde machte er Zeit und auch Positionen gut. Er beendete seinen ersten Doppelstint auf P2 direkt hinter Teamkollege Joshua Rogers im Schwesterauto. Tommy Østgaard übernahm das Steuer vom Amerikaner. Durch eine unterschiedliche Strategie der Boxenstopps lieferten sich die beiden Porsche Coanda Fahrzeuge stets einen spannenden Wechsel mit der Konkurrenz an der Spitze des Feldes. Als dritter Fahrer der #20 stieg Zac Campbell ins Fahrzeug und schaffte es während seiner beiden Stints den Abstand zum Schwesterauto auf zeitweise unter einer Sekunde zu verkürzen. In der Crunch Time des Rennens, der letzten Rennstunde, machte sich jedoch die spritsparende Strategie der Konkurrenz bezahlt. Am Ende überquerte das #20 Auto die Ziellinie als Fünfter. Durch eine nachträgliche Strafe für das #23 Auto gewann man eine weitere Position im Klassement.

Eine starke Rennpace, die nicht von Erfolg gekrönt wurde. Rückblick für das Porsche Coanda #23 Fahrzeug.

Von Position 1 aus kannte Joshua Rogers am Anfang des Rennens keine Gnade mit der Konkurrenz. Er verteidigte die Führung beim Start gekonnt und machte schnell klar, wieso er am Vortag die Pole Position einfahren konnte. Er übergab das Fahrzeug auf Platz 1 liegend an seinen Teamkollegen Mack Bakkum, der es dem Australier gleichtat und die Führung abgezockt halten konnte. Martin Krönke absolvierte ebenfalls zwei saubere Stints. Wie beim Schwesterauto machte sich jedoch auch bei der #23 die Strategie zum Ende des Rennens hin bemerkbar. Zwar versuchte Joshua Rogers mit einer atemberaubenden Aufholjagd noch die benötigten Sekunden herauszufahren, doch diesmal gelang es unserem Team nicht aus der Geschwindigkeit Kapital zu schlagen.

Die 500 Meilen von Sebring. Runde 4 Anfang Dezember.

Runde 4 in der Le Mans Virtual Series wird das erste Rennen auf virtuellem, amerikanischem Boden für das Porsche Coanda Esports Racing Team sein. Das alte Flughafengelände in Florida bildet erneut den Jahresabschluss der Le Mans Virtual Series. Auch am 3. Dezember werden wir alle Simracing-Fans auf dem Porsche Twitch Kanal onboard mitnehmen. Alle Informationen und News rund um das Porsche Coanda Esports Racing Team können auf den Social Media Plattformen von Coanda Esports sowie dem Porsche Twitch Channel und dem Porsche Motorsport Hub verfolgt werden: TwitterInstagramFacebook.
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