International
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9/21/2022

Ein Saisonstart mit gemischten Gefühlen. Rückblick 8h von Bahrain.

Hoch waren die Erwartungen an das Porsche Coanda Esports Racing Team beim Saisonstart der Le Mans Virtual Series. Ebenso groß war die Motivation des Teams mit zwei Fahrzeugen in der LMP2-Fahrzeugklasse ganz vorn mitspielen zu können. Im Debütrennen des Teams bei den 8h von Bahrain konnte man sich teilweise für die harte Arbeit im Vorfeld belohnen. Doch ein ernüchterndes Qualifying sowie ein technischer Defekt während der Anfangsphase des Rennens dämpften die Stimmung des Porsche Coanda Teams.

Knapp an der perfekten Runde vorbei. Das Qualifying.

Ein Team, das gewohnt ist, immer um die Pole zu kämpfen, haderte nach dem Qualifying mit sich selbst. Am Ende des LMP2-Quaifyings mussten sich die Fahrer Joshua Rogers und Mitchell deJong mit Platz 6 und Platz 12 zufriedengeben. Dennoch zeigt der Abstand der sechstplatzierten #23 von 0,392 Sekunden und 0,585 Sekunden der #20 zur Pole Position, wie eng das Feld beim Qualifying zusammenlag.

Starke Anfangsphase und ein zu frühes Ende. Rückblick für das Porsche Coanda #23 Fahrzeug.

Angespannt, hochmotiviert und aufmerksamkeitsstark beschreiben die ersten Rennmomente von Joshua Rogers, der von Platz 6 startend die Verfolgungsjagd ab Runde 1 aufnehmen wollte. Mutige Manöver, eine starke Pace und das nötige Talent zeigten, was möglich war. Doch es sollte für das Porsche Coanda Team #23 ganz anders kommen. In der In-Lap des ersten Stints, also kurz vor dem Boxenstopp, kam es zu einem technischen Defekt. Plötzlich war alles schwarz. Zurück auf dem Server stellte das Team fest, dass das Fahrzeug durch den technischen Ausfall in die Box zurückversetzt wurde. Die Fahrzeugwerte waren eingefroren worden, sodass nicht genug virtueller Treibstoff im Tank vorhanden war, um eine komplette In-Lap zu fahren. Das #23 Fahrzeug war schachmatt in der Box.

Hervorragende Strategie und ein fehlerfreies Rennen. Rückblick für das Porsche Coanda #20 Fahrzeug.

Für die drei Fahrer in dem Porsche Coanda #20 Fahrzeug, Mitchell deJong, Tommy Østgaard und Zac Campbell, verlief die Anfangsphase des Rennens unspektakulär – was bei einem Startplatz von P12 etwas Positives ist. Die drei Profi-Simracer ließen sich während der acht Stunden Rennaction nichts zu Schulden kommen. So steuerten die drei das #20 Fahrzeug von Platz 12 kommend am Ende auf Platz 4. Ein versöhnliches Ende für die drei Fahrer, die nach dem Qualifying enttäuscht waren.

Runde 2 im Temple of Speed.

Bereits Anfang Oktober trifft sich die weltweite Simracing-Elite erneut für Runde 2 der Le Mans Virtual Series in Monza, auch bekannt als Temple of Speed. Das vierstündige Rennen wird erneut zum Kräftemessen und eine wahrhaftige Herausforderung für die beiden Porsche Coanda Fahrzeuge. Bis dahin können alle Informationen und News rund um das Porsche Coanda Esports Racing Team auf den Social Media Plattformen von Coanda Esports sowie dem Porsche Twitch Channel und dem Porsche Motorsport Hub verfolgt werden: Twitter, Instagram, Facebook.
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