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6/9/2022

Porsche in Le Mans: Das Ziel heißt Klassensieg

Le Mans. Die berühmtesten 24 Stunden der Welt wiederholen sich in diesem Jahr zum 90. Mal. Auf dem 13,626 Kilometer langen „Circuit des 24 Heures“ - gleichzeitig der dritte Saisonlauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC - steht das legendäre 24-Stunden-Rennen in Le Mans im Zeichen des Sieges.

Zwei der rund 378 kW (515 PS) starken Neunelfer schickt das Porsche GT Team an den Start, mit dem ehrgeizigen Ziel am 11. und 12. Juni 2022 den Klassensieg in Le Mans zu erringen. Denn das letzte Rennen für die beiden 911 RSR soll die hauseigene Trophäensammlung komplett machen. 

„Wir haben“, erklärt Thomas Laudenbach, Leiter von Porsche Motorsport, „dort noch eine Rechnung offen: Unser Auto hat seit dem Debüt 2019 auf fast allen Strecken der FIA WEC gewonnen – nur die GTE-Pro-Klasse in Le Mans fehlt in dieser Erfolgsstatistik.“

Richard Lietz und Gianmaria Bruni werden in Le Mans am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 vom Franzosen Frédéric Makowiecki unterstützt. Das Schwesterauto mit der Nummer 92 teilen sich die in der GTE-Pro-Weltmeisterschaft führenden Kévin Estre und Michael Christensen mit dem Belgier Laurens Vanthoor. 2018 hatte das Trio mit dem Neunelfer im „Pink Pig“-Design den Klassensieg in Le Mans erreicht.

Mit insgesamt 19 Gesamttriumphen und 108 Klassensiegen gilt Porsche als die mit Abstand erfolgreichste Marke beim wichtigsten Sportwagen-Rennen der Welt.

Die Motivation ist maximal hoch, denn alle wollen den letzten Auftritt unserer Werks-RSR in Le Mans mit einem Klassensieg krönen. Ich freue mich nicht nur auf die ersten Runden auf dem Kurs, sondern mindestens genauso auf die Fans, die wir in großer Zahl erwarten.

Gianmaria Bruni(Porsche 911 RSR #91)
Nach Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie findet die 90. Auflage des 24 Stunden-Rundkurses wieder als großes Spektakel statt: Bis zu 250.000 Fans werden am zweiten Juni-Wochenende an der Sarthe erwartet, die Stadt Le Mans wird zum Treffpunkt des Jet-Sets. 

Und hiermit kennt man sich bestens aus: 1997 holte auf der Rennstrecke der US-Schauspieler Paul Newman den 2. Platz mit einem Porsche 935, während Kollege und Porsche-Fan Steve McQueen bereits 1970 sein Debüt für den Film „Le Mans“ gab. 

Auch der Hollywood-Schauspieler Michael Fassbender tauschte den Walk of Fame gegen den Circuit de la Sarthe und fährt in einem Proton-Porsche sein Le-Mans-Debüt. Wer mehr erfahren will: Seine persönliche „Road to Le Mans“ dokumentiert eine eigene Youtube-Serie: www.porsche.com/RoadToLeMans

Adrenalin pur: Charakteristisch für Le Mans ist die Hunaudières-Gerade. Die Piloten stehen voll auf dem Gas, mehrmals pro Runde erreichen die Boliden über 330 km/h. Die höchste gefahrene Geschwindigkeit liegt hier bei 405 km/h.

Die Strecke besitzt einen einzigartigen Charakter. Für die Gesamt-Performance ist die Höchstgeschwindigkeit auf den langen Geraden entscheidend.

Michael ChristensenPorsche 911 RSR #92
Nach dem Qualifying für die Hyperpole und den Freien Trainings findet am Freitag (10.6.) die traditionelle Fahrerparade 24h Le Mans statt, bevor am Samstag, 11. Juni die französische Trikolore geschwenkt und das 24-Stunden-Rennen um 16 Uhr (MESZ) startet.
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