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3/31/2022

Sebastian Job siegt doppelt am Red Bull Ring: Rennen #5 des PESC 2022

„Aller guten Dinge sind drei!“, hieß es für Sebastian Job nach dem fünften Rennen des Porsche TAG Heuer Esports Supercup am Samstag. Der Brite aus dem Hause Oracle Red Bull holt seinen dritten Rennsieg der Saison, passenderweise auf dem Red Bull Ring. Nach zwei Sprintsiegen in Interlagos und Silverstone feiert er jetzt auf der österreichischen Grand-Prix-Strecke seinen ersten Sieg im Hauptrennen.

Die 35 iRacing-Piloten trafen sich im digitalen Spielberg zuvor schon zum Qualifying sowie Sprintrennen. Auch das All-Star-Rennen hatte es dieses Mal wieder in sich. Aber alles der Reihe nach:

Collins stark im Sprint

Gewinner des kürzeren Sprintrennens wurde dieses Mal Charlie Collins vom Team VRS. Als Schnellster im Qualifying startete er das Rennen von der Pole. Ein Überholmanöver noch vor Kurve eins von Kevin Ellis jr. (Apex Racing) brachte Collins kurzerhand in Bedrängnis, zwei Kurven später konnte er aber direkt kontern und den ersten Platz von dort aus sicher ins Ziel bringen. Der Brite feierte damit seinen ersten PESC Sieg. Auf Rang zwei folgte Ellis vor dem Rookie Cooper Webster (Oracle Red Bull Racing). 

Die weiteren Plätze gingen an Matti Sipilä (KOVA Esports), Sebastian Job, Zac Campbell (VRS) und Jordan Caruso (Logitech G Altus Esports). Über den besonderen achten Rang und somit über die Pole-Position im Hauptrennen freute sich der Neueinsteiger Julien Soenen vom Team R8G eSports.
Kevin Ellis Junior führt das Feld im Sprintrennen an

Nervenkitzel im Hauptrennen

Zac Campbell, Sieger des Hauptrennens in Interlagos und Dritter in der Startaufstellung, verlor in der ersten Kurve die Kontrolle über seinen Porsche. Durch diesen Fehler brachte er auch zahlreiche nachfolgende Fahrer, wie seinen Teamkollegen David Williams oder Graham Carrol (Oracle Red Bull Racing), kurze Zeit von der Strecke ab. Julien Soenen nutzte die Unordnung auf der Strecke und konnte sich dadurch einen kleinen Vorsprung herausfahren. Dem Portugiesen Diogo C. Pinto, der als Tabellenführer in den fünften Saisonlauf gestartet war, gelang eine würdige Aufholjagd, die ihn bis nach vorne auf den dritten Rang, zurück in die Nähe von Soenen und Job brachte. Ein erfolgreiches Ausbremsmanöver von Job nutzte auch Pinto, um an dem Rookie Soenen vorbeizuziehen. Der Sieg ging am Ende dann knapp an Job, Pinto fuhr als Zweiter durchs Ziel. Soenen fiel nach einem Kontakt mit Pinto auf Rang sechs ab. Dritter wurde Sprintsieger Collins.

In der Tabelle sieht es nun folgendermaßen aus:
Pinto ist nach dem Ergebnis weiter in Führung und hält mit 38 Punkten Job auf Abstand. Den wiederum trennen nur zwei Zähler vom drittplatzierten Kevin Ellis Jr. Es bleibt also auch nach der Saisonhalbzeit weiter spannend.
Sebastian Job führt im Porsche GT3 Cup

Doppelsieg für Casey Kirwan bei den All-Stars

Auch die Content Creator aus der Esports-Szene gingen in Österreich wieder mit ihrem Porsche 718 Cayman GT4 Clubsports an den Start. Jaroslav „Jardier“ Honzik konnte das Qualifying für sich entscheiden, landete am Ende des ersten Laufs jedoch nur auf Rang vier. Der erst 17 Jahre junge US-Amerikaner Casey Kirwan übernahm die Führung vor seiner engen Verfolgerin Emily „Emree“ Jones, die ihm in Runde acht jedoch gefährlich nahekam. Auf Platz drei fuhr Xabier „Heikki360ES“ Sanchez aus Spanien.

Glück im Unglück hatte Tyson „Quirkitized“ Meier. Da der Amerikaner durch einen Dreher im ersten Rennen Letzter wurde, startete er jetzt durch die umgekehrte Reihenfolge von der Pole-Position. Nach einer recht unübersichtlichen Phase in den ersten Runden ordnete sich die Aufstellung neu. Das Trio Meier, Jones und Kirwan lieferte sich bis zum Ende einen spannenden Dreikampf um die Podiumsplätze. Letztendlich konnte der junge Gaststarter erneut die Nerven behalten und machte seinen österreichischen Doppelsieg perfekt. 

Die All-Star-Top 5 zur Saisonhalbzeit: Meier sieben Punkte vor Jones, gefolgt von Zazo, Honzik und Sanchez.
Casey Kirwan setzt sich durch

Nächstes Mal: Montreal

Am 9. April wartet der Formel-1-Stadtkurs der Île Notre-Dame im kanadischen Montreal für Rennen #6 des Porsche TAG Heuer Esport Supercups auf die Fahrer. Der 4,361 Kilometer lange Circuit Gilles Villeneuve führt vorbei an der berüchtigten „Wall of Champions“ und über Straßen, die sonst eigentlich dem öffentlichen Verkehr vorbehalten sind. Diese abzusperren ist in der digitalen Welt des iRacing jedoch deutlich leichter als in der Realität.

Der All-Star-Livestream beginnt ab 19:30 Uhr (MESZ) mit dem Qualifying. Gegen 21:15 Uhr setzt der Porsche TAG Heuer Esports Supercup das Renngeschehen fort. Zu sehen ist der PESC wie immer auf den Porsche-Kanälen auf YouTube und Twitch.
Kevin Ellis Junior führt das Feld im Sprintrennen an
Sebastian Job führt im Porsche GT3 Cup
Casey Kirwan setzt sich durch
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