International
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12/17/2021

In einer Achterbahnfahrt der Gefühle durch 2021.

Ein außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende. Ein Jahr, das auf vielen Ebenen mit Überraschungen sowie Höhen und Tiefen aufwartete. Und so passt das Gefühl des Auf und Abs in einer Achterbahn sehr gut zum Porsche Motorsport Jahr 2021.

In allen Rennserien gab es dieses Jahr neben zahlreichen Momenten der Freude auch Hoffen und Bangen – und, so wie es manchmal im Motorsport ist, auch Momente der Enttäuschung. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte das TAG Heuer Porsche Formula E Team über die Saison in regelmäßigen Abständen. So konnte man erneut das vorhandene Potenzial zeigen, Erfahrungen sammeln und wiederholt Ausrufezeichen setzen. Doch dann wiederum gab es Momente wie beim E-Prix in Mexiko. Pascal Wehrlein fährt als erster über die Ziellinie, holt den ersten Sieg für das Team – und dann doch nicht. Der sportlich verdiente Sieg wurde aufgrund eines Reglementfehlers aberkannt. Die Enttäuschung war nicht in Worte zu fassen, die Zeit stand still. Doch am Ende stärkte auch dieses Erlebnis das gesamte Team. Man steht zusammen und blickt nach vorn: Die Vorbereitungen für die nächste Saison sind in den finalen Zügen, der nächste Angriff aufs Podium und die Weltmeisterschaft bereits eingeläutet.
Mehr als in der Nähe war auch eine weitere Weltmeisterschaft: die in der WEC. Nach einer starken Saison im Porsche 911 RSR – der 2022 in sein letztes Jahr starten wird – wollte das Werksteam um die Piloten Neel Jani und Kévin Estre sich mit dem Weltmeistertitel der WEC krönen. Lange sah es auch danach aus – über eine ganze Saison kämpfte man, zeigte sich bissig und immer wieder siegreich. Und das bis zur letzten Runde der 8 Stunden von Bahrain. Auf der metaphorischen Zielgeraden zum Titelgewinn wurde der Porsche 911 RSR im letzten Rennen am Heck getroffen und drehte sich. Mit der Spitzenposition in Bahrain ging auch der Weltmeistertitel verloren. Auf diese Art möchte man den Weltmeistertitel nicht verlieren.
Am Ende wird das Team die überwiegend positiven Gefühle aus 2021 mit in ein neues Jahr nehmen. Denn 2022 möchte man den unter Fans schon legendären 911 RSR in seiner letzten Saison gebührend verabschieden. Und einen WM-Titel zum Abschied hat sich das Rennfahrzeug von außerordentlichem Format mehr als verdient.

Für das Kundenteam von Manthey Racing zeichnete sich in der Jahresmitte ein besonderer Moment ab: Nach einem beeindruckenden Auftritt krönte das Team sein Jubiläumsjahr mit einem Sieg bei den 24 Stunden vom Nürburgring: Das Fahrer-Trio Kévin Estre, Michael Christensen und Matteo Cairoli fuhr bei der 49. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel am Steuer des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 als Erstes ins Ziel. Für das langjährige Porsche Kundenteam ist dies bereits der 7. Gesamtsieg in der „grünen Hölle“ – und der 8. soll bereits 2022 folgen.
Mit Sicherheit zählt eine echte Premiere für den Porsche Motorsport zu den diesjährigen Highlights: Die erstmalige Teilnahme des Porsche Esports Team bei der Virtual Le Mans Series! Aktuell bereiten sich die Porsche SimRacer auf den Saison-Höhepunkt der rein virtuellen Rennserie vor. Im Januar steht das 5. und letzte Rennen an: Das große Finale zum Abschluss bilden die virtuellen 24 Stunden von Le Mans.
Das Ende dieses Jahres bedeutet für alle Motorsport Fans, dass ein Porsche Meilenstein wieder ein großes Stück näher rückt: 2022 beginnen die intensiven Vorbereitungen auf die LMDh-Klasse. Das Projekt verspricht großes: ein neues Hypercar, spannende Herausforderungen und einen bereits jetzt kaum zu erwartenden Rennauftakt für die Porsche Motorsport Familie.
Mit dieser Aussicht kann das Jahr 2022 dann gerne kommen …
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