Mehrere PESC Rennfahrzeuge auf der Rennstrecke Road Atlanta

10/20/2021

The heat is on!

Ab sofort zählt jeder Punkt. Bloß unter die ersten 15 kommen und damit den Einzug in den Porsche TAG Heuer Esports Supercup 2022 schaffen. Dementsprechend geht es auf der virtuellen Road Atlanta in Runde 4 der Contender Series ordentlich zur Sache.

Überraschung im Qualifying.

Schon die ersten Runden überhaupt stellen die Zuseher vor ein Rätsel: Wo ist Gianni Vecchio? Der Tabellenführer taucht wider Erwarten nicht auf der Rennstrecke auf. Dafür aber später im Chat des Livestreams. Road Atlanta sei nicht seine Strecke, er nutzte die Zeit, um zu regenerieren. Denn wichtig ist nur, dass er es unter die ersten 15 schafft. Und daran besteht aktuell kein Zweifel. Ansonsten zeigen Moreno Sirica, Quentiin Vialatte und Peter Berryman mit ihren Rundenzeiten, dass sie Großes vorhaben.
Mehrere PESC Rennfahrzeuge auf der Rennstrecke Road Atlanta

Kampf und Chaos.

Sie starten von Platz 1, 2 und 3 ins Rennen. Und zumindest Sirica und Vialatte scheinen den Speed aus dem Qualifying mitzunehmen. Sie können sich mit einer kleinen Gruppe absetzen. Was auch ihr Glück ist: denn schon in den ersten Kurven kommt es im Mittelfeld zu einer Kettenreaktion. Zig Fahrzeuge schießen sich gegenseitig ab und kegeln auch Mitfavoriten aus dem Rennen. So ist es dann kein Wunder, dass es den Rest des Rennens an der Spitzengruppe um Sirica und Vialatte liegt, den Zuschauern Spannung zu bieten. Was die beiden sogar übererfüllen. Mit dem Messer zwischen den Zähnen fahren sie Kampflinie, schenken sich keinen Millimeter. Bis kurz vor Ende des Rennens Vialatte vorbeizieht. Es wirkt, als hätte er den Nachbrenner aktiviert. Und so jagt er als Erster durchs Ziel. Es folgen Sirica und Berryman.
Mehrere PESC Rennfahrzeuge auf der Rennstrecke Road Atlanta

Messer zwischen den Zähnen.

Dieses Motiv setzt sich im Hauptrennen fort. Crashs in Turn 1 – allerdings deutlich harmloser als im Sprintrennen – teilen das Feld in mehrere Gruppen. An der Spitze: Webster und Williams. Wieder nutzt die Gruppe um die beiden Fahrer jeden Millimeter der Strecke und lauert nur auf Fehler der anderen. Die passieren jedoch weiter hinten: Im Mittelfeld spielen sich permanente Wechsel ab. Fahrer, die den Druck nicht aushalten, geraten auf den Rasen, verlieren Grip oder schneiden, wie der aktuell auf Platz 15 in der Wertung stehende Bobby Zalenski, gar eine Schikane. Mit einer entsprechenden Zeitstrafe als Folge. Währenddessen zeigt Webster an der Spitze keine Nerven und fährt über 3 Sekunden Vorsprung auf Williams heraus. Eine halbe Ewigkeit auf einer Strecke wie dieser – und somit ein mehr als verdienter Sieg.
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Gute Aussichten.

Die Scharmützel auf der Strecke und die Intensität des Rennens zeigen, dass es jetzt um alles geht – und zwar für jeden. Das nächste Rennen am 23. Oktober auf dem Long Beach Street Circuit wird also mit Sicherheit spannend. Den Beweis gibt es wie immer um 19.00 Uhr (UTC) live auf Twitch.
PESC Standings nach Rennen 4
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