Ein historisches Bild vom Monza Rennen

6/16/2021

Jubiläum in Monza: Der Porsche Carrera Cup Deutschland absolviert sein 350. Rennen!

Im italienischen Monza trägt der Porsche Carrera Cup Deutschland am kommenden Wochenende den siebten und achten Saisonlauf aus. Für den Markenpokal gibt es dabei allen Grund zum Feiern: Beim DTM-Event auf dem Autodromo Nazionale Monza steht das 350. Rennen des deutschen Carrera Cup auf dem Programm. Bereits im Jahr 1990 fand der erste Lauf der Rennserie statt. Seit der Debütsaison kommt mit dem Porsche 911 GT3 Cup die Rennversion des Neunelfers als einheitliches Wettbewerbsfahrzeug zum Einsatz. Beim Jubiläumsrennen in Monza gehen 29 Fahrer mit dem aktuellen Cup-Fahrzeug an den Start.



Das Jubiläums Logo des Porsche Carrera Cup Deutschland

Infos zur Strecke

OrtMonza
Eröffnung1992
Länge5,793 km
Kurven11
Grafik der Rennstrecke von Monza

Das 350. Rennen ist in der Geschichte des Porsche Carrera Cup Deutschland ein echter Meilenstein. Seit dem ersten Lauf 1990 steht unsere Serie für spannende Rennen in einem professionellen Umfeld. Den größten Beitrag zum Erfolg des Carrera Cup leisten seit mehr als 30 Jahren die talentierten Fahrer, professionell aufgestellten Teams und engagierten Partner – vor allem ihrer großartigen Leidenschaft für den Motorsport verdankt der Markenpokal seine große Beliebtheit.

Alexander PollichVorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH
Alexander Pollich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH

Identische Fahrzeuge, Einheitsreifen und begrenzte Abstimmungsmöglichkeiten – das Erfolgsrezept des Porsche Carrera Cup Deutschland basiert seit der Debütsaison auf maximaler Chancengleichheit. Die Fahrer treten im neuen Porsche 911 GT3 Cup gegeneinander an. Der meistverkaufte Rennwagen der Welt ist über die Jahre immer schneller und spektakulärer geworden. Olaf Manthey krönte sich 1990 im 260 PS starken Cup-Fahrzeug auf Basis der Generation 964 zum ersten Carrera-Cup-Champion. Der aktuelle Porsche 911 GT3 Cup ist die Rennversion auf Basis der Generation 992 und leistet 510 PS.

 

Für viele Rennfahrer war der Titelgewinn im Porsche Carrera Cup Deutschland ein Meilenstein ihrer Karriere. Die Meister sowie heutigen Porsche Markenbotschafter Jörg Bergmeister und Timo Bernhard zählen zu den erfolgreichsten Sportwagen-Piloten aller Zeiten. Carrera-Cup-Champions wie Kévin Estre (Frankreich) und Thomas Preining (Österreich) sitzen heute als Porsche Werksfahrer im Cockpit. Porsche Young Professional Julien Andlauer (Frankreich) jubelte ebenfalls über den Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland. Für insgesamt 28 Piloten war der Markenpokal das Sprungbrett zum Porsche Werksfahrer. Auch Matteo Cairoli (Italien) und Michael Christensen (Dänemark), gemeinsam mit Estre frischgebackene Sieger des legendären 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, zeigten ihr Talent einst im deutschen Carrera Cup. Mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland Talent Pool setzt der Markenpokal bereits seit drei Jahren auf eine noch umfangreichere Nachwuchsförderung. Acht Youngster erhalten dabei diese Saison professionellen Support vom ehemaligen Porsche Werksfahrer Wolf Henzler.

Eine alte Aufnahme eines Porsche Carrera Cup Rennens in Monza
Ein ehemaliger Rennfahrer in Monza
Mehrer Porsche in einer Reihe
Eine Persion die den Pokal von Monza hochhäldt

In den Rekordbüchern des Porsche Carrera Cup Deutschland steht seit 2019 Michael Ammermüller. Mit 17 Rennsiegen ist der aktuelle Champion des ADAC GT Masters der erfolgreichste Pilot in der Geschichte des Markenpokals. Einen Bestwert hält auch Thomas Preining: Der Meister aus 2018 ist bis heute der jüngste Gesamtsieger in der Geschichte der Rennserie. Bei seinem Titelgewinn war Preining exakt 20 Jahre und 63 Tage alt. Mit maximaler Erfahrung gewann Wolfgang Land die Gesamtwertung. Der Deutsche sicherte sich 1995 im Alter von 51 Jahren den Meisterpokal.

Mehrer Porsche während des Rennens in Monza
Ein Fahrer des Porsche Carrera Cups Deutschland beim jubeln
Ein Porsche der gerade in einem Rennen in die Kurve fährt

Einen neuen Rekord könnte beim Doppellauf in Monza Carlos Rivas (Luxemburg/Black Falcon Team Textar) aufstellen. Der Tabellenführer der ProAm-Klasse gewann in seiner Wertung saisonübergreifend bereits 34 Rennen. Auf dem Highspeed-Kurs in Monza könnte Rivas damit Rolf Ineichen überholen. Dem Schweizer gelangen ebenfalls 34 Siege in der ProAm-Klasse.

Zeitplan und Sendezeiten

Freitag, 18. Juni
Freies Training: 10:40-11:40 Uhr


Samstag, 19. Juni
Zeittraining: 9:40-10:15 Uhr
Live im Stream auf dem Facebook- und YouTube-Kanal vom Carrera Cup sowie hier im Porsche Motorsport Hub

Rennen 1: 16:15-16:50 Uhr
Live auf Sport1+ sowie per Stream auf dem Facebook- und YouTube-Kanal vom Carrera Cup und hier im Porsche Motorsport Hub

Sonntag, 20. Juni
Rennen 2: 16:15-16:50 Uhr
Live auf Sport1 sowie im Stream auf dem Facebook- und YouTube-Kanal vom Carrera Cup und hier im Porsche Motorsport Hub

Alle Highlights vom Wochenende gibt es Samstag (26. Juni) ab 9:30 Uhr auf ntv und ab 12:00 Uhr auf Sport1.





Teilen