5/5/2021

2 ganz unterschiedliche Erlebnisse.

6 Stunden in Spa reichen aus, um die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen zu erleben. Von absolutem Glück bis hin zu Niedergeschlagenheit. Die Protagonisten in diesem Schauspiel: die Porsche Werksteams mit den 911 RSR #91 und #92.

Schon im Qualifying ein Rekord.

Das Rennwochenende begann am Freitag verheißungsvoll für unsere Werksfahrer. Kévin Estre brannte am Steuer der 92 einen Qualifyingrekord für GTE-Pro-Fahrzeuge in den belgischen Asphalt rund um die Eau Rouge: 2:11,219 Minuten. Pole-Position. Und damit nicht genug: Richard Lietz pilotierte die 91 souverän auf Startplatz Nummer 3. Beste Voraussetzungen für den ersten Lauf der FIA World Endurance Championship 2021.

Kundenzeiten mit Luft nach oben.

Bei den Kundenteams reichte es im Qualifying für Dempsey-Proton Racing mit Andrew Haryanto in der GTE-Am-Klasse für den dritten Startplatz. Project 1 und das zweite Dempsey-Proton-Fahrzeug schafften nach Crashes – unabhängig voneinander – keine Rundenzeiten. 
Die Mannschaft von GR Racing konnte das Rennen in den belgischen Ardennen, trotz Platz 8 im Qualifying, nicht aufnehmen. Auf dem Weg zum Vorstart hatte der Brite Michael Wainwright die Nummer 86 bei einem Unfall beschädigt. Verletzt hat sich zum Glück keiner.

 

Auch später im Rennen waren die 6 Stunden von Spa für unsere Kundenteams voller Rückschläge. Die Startnummer 88 von Dempsey-Proton Racing lag über weite Strecken des Rennens auf Podestkurs. Um dann 5 Minuten vor Ende eine Durchfahrtsstrafe zu kassieren. Ergebnis: Platz 5. Das Schwesterauto mit der Nummer 77 schied eine halbe Stunde vor dem Ziel mit einem Elektronikdefekt aus. Project 1 ging gar nicht an den Start.

Eau yeah – Eau no!

Ganz anders sah es für den 911 RSR mit der Nummer 92 aus. Unsere Werksfahrer Kévin Estre aus Frankreich und Neel Jani aus der Schweiz setzten die Leistung aus dem Qualifying fort. Und fuhren absolut souverän auf Platz eins der hart umkämpften GTE-Pro-Klasse. Für Estre war es der zweite Sieg in Folge beim belgischen 6-Stunden-Rennen. Und Jani feierte gleich bei seinem ersten Einsatz im Porsche GT Team einen Triumph. 
Das Schwesterauto, die #91, hatte jedoch Pech. Oder wie Richard Lietz es lakonisch ausdrückte: Es lief bescheiden. Der 911 RSR von ihm und seinem italienischen Fahrerkollegen Gianmaria Bruni hing zu Beginn im Verkehr fest. Dann folgte ein Reifenschaden. Als wäre das nicht genug, gab es noch eine unfreiwillige – und unverschuldete – Begegnung mit einem Hypercar, die das Heck des RSR zerstörte. Nach einem Tausch war dann nur noch Platz 5 drin. Und die Motivation, nächstes Mal wieder anzugreifen – wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 13. Juni in Portimão!
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