4/14/2021

Die Welt des Motorsports in Händen.

Sanft, ja fast liebevoll berührt einer der Porsche Piloten im Jahre 2016 die Siegestrophäe von Le Mans. Vorsichtig streift sein Finger die gläserne Weltkugel, die künstlerisch die Spitze ziert. Sie ist – wie die restliche Trophäe – mit dem Champagner des Podiumsjubels benetzt. Man darf davon ausgehen, dass sich auch Tränen der Freude unter diese Tropfen mischten. Zahlreiche Fingerabdrücke zeichnen sich auf dem Gold des Pokals ab, denn dieser Sieg gehört in viele Hände.

 

Wie im Vorjahr konnte man den legendären Wanderpokal hoch in die Luft recken und den Gefühlen freien Lauf lassen. Erneut hielt man die Motorsportwelt buchstäblich in Händen. Le Mans zu gewinnen macht stolz. Und 2016 auch demütig. Nach 2 Siegen in Folge fehlt nur noch ein weiterer, um den Pokal aus Le Mans zu entführen und ihn heim nach Zuffenhausen zu bringen. Für immer.

 

Das Foto zeigt einen nahezu intimen Moment der Ruhe inmitten all dem Trubel. Es zeigt auch, dass man behutsam mit dem umgeht, um das man so hart gekämpft hat. Und: Es fängt den Spirit von Porsche in Le Mans treffend ein: Man greift im Rennen an, aber man greift nicht einfach nach der Trophäe. Trotz des Sieges beweist man, dass man ihrer würdig ist. Und Porsche ist ihrer würdig. Wo die einzigartige Trophäe mit der Weltkugel und den goldenen Ziffern mittlerweile eine dauerhafte Heimat gefunden hat, ist in der Welt des Motorsports übrigens bestens bekannt.

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