3/31/2021

Ist die Vorentscheidung auf dem Nürburgring bereits gefallen? Rennen #8 im PESC.

Nach einem spektakulären Sieg im Sprintrennen konnte der amtierende Champion Sebastian Job seine Freude nicht verbergen. „Das beste Rennen meines Lebens,“ so betitelte er die Leistung im Nachgang. Doch zwischen Euphorie und Ernüchterung liegen im Rennsport manchmal nur wenige Augenblicke: Im Hauptrennen fiel Sebastian Job aufgrund eines Motorschadens aus und verpasste die Chance, wichtige Punkte im Meisterschaftskampf zu erzielen. Joshua Rogers hingegen konnte seine Führung mit einem 3. Platz im Sprint- und einem sensationellen Sieg im Hauptrennen ausbauen. Mit einer Hand am Pokal bereitet er sich nun auf die letzten 2 Saisonrennen vor.

Sprint über die volle Distanz.

Die Anfangsphase des Sprintrennens war vor allem von zentimetergenauen Überholmanövern und Vollkontakten geprägt. So mussten einige Fahrer bereits nach den ersten beiden Kurven in die Box zurückkehren. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als der Action auf der Strecke zuzuschauen. Und Action bot das Rennen jede Menge: Im Gleichschritt jagte Sebastian Job auf P2 liegend Joshua Rogers durch die grüne Hölle, um ihn dann auf der Döttinger Höhe dank des Windschattens zu überholen. Doch Rogers schlug zurück: In Kurve 1 des Grand-Prix-Teils der Strecke schnappte sich der Australier die Position an der Spitze zurück. Auf Platz 3 folgte Mitchell deJong den beiden Fahrern an der Spitze und beobachtete dasselbe Schauspiel in Runde 2. Job zog an Rogers vorbei. Rogers erkämpfte sich am Ende der Start-Ziel-Geraden die Position zurück. Am Ende der dritten und letzten Runde des Sprintrennens stockte den Zuschauern und den Protagonisten wahrscheinlich gleichermaßen der Atem. Rogers führte das Trio wieder einmal auf der Döttinger Höhe an. Sebastian Job und Mitchell deJong setzten gleichzeitig zum Überholmanöver an. Und Joshua Rogers? Er konnte nur dabei zusehen, wie seine Konkurrenten rechts und links an ihm vorbeizogen.

Job mit Pech im Hauptrennen.

Das Hauptrennen startete erneut mit hartem Racing auf dem GP-Track. Sebastian Job und Joshua Rogers zeigten ihr ganzes Können und überholten den ein oder anderen Fahrer vor sich. Dank dieser guten Ausgangslage stürmten sie durch die grüne Hölle – doch für Sebastian Job nahm das Rennen ein jähes Ende: Ein Motorschaden beendete die Jagd nach Punkten für den Briten. Jetzt lag es an Joshua Rogers, aus dem Ausfall Kapital zu schlagen. In Runde 2 ließ der Australier sein ganzes Können aufblitzen, als er gleich drei Konkurrenten mit seinem 911 GT3 Cup auf der Döttinger Höhe hinter sich ließ und sich auf Platz 1 vorschob. Hinter ihm lieferten sich der Norweger Tommy Østgaard und der Portugiese Diogo Pinto einen Kampf mit harten Bandagen bis zur letzten Kurve – mit dem besseren Ausgang für den Südeuropäer. Der Rookie beendete das Hauptrennen auf dem zweiten Rang vor Tommy Østgaard auf P3.

Fällt die Entscheidung bereits in Le Mans?

Durch den Ausfall im Hauptrennen rutschte Sebastian Job auf Platz 3 im Gesamtklassement ab. Mitchell deJong überholte den Briten und ist nun der ärgste Verfolger von Titelaspirant Joshua Rogers. Doch der Australier führt mit 127 Punkten vor seinem Teamkollegen und vergrößerte den Abstand zu Sebastian Job auf 148 Punkte. Bei noch maximal 170 Punkten spricht bereits alles dafür, dass die Meisterschaftsfrage in Le Mans beantwortet wird. Ob wir diese Antwort erhalten, erfahren wir am 10. April auf dem Porsche YouTube- und Twitch-Kanal sowie auf der Porsche Facebook-Seite. Ebenfalls mit von der Partie sind die All-Stars auf der 13,6 km langen Rennstrecke im virtuellen Frankreich. Wer dort den Speed vorgibt? Wir freuen uns darauf, es herauszufinden. #NeverNotRacing

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