2/24/2021

Ein furioses Rennen auf der Road Atlanta: Rennen #5 im PESC.

Wie bereits in der vergangenen Saison bot das Rennen auf der Road Atlanta vergangenes Wochenende ein wahres Spektakel. Nachdem sich Rookie Charlie Collins die Pole-Position im Qualifying gesichert hatte, konnte er dem Druck von Joshua Rogers im Sprintrennen nicht standhalten. Der Australier gewann vor seinem Landsmann Dayne Warren und Charlie Collins souverän das Sprintrennen. Das Hauptrennen war fast über die gesamte Distanz von 20 Rennrunden vom Duell zwischen Kevin Ellis Jr und Tommy Østgaard sowie Mitchell deJong geprägt. Doch womit die letzte Rennrunde bzw. die letzten Kurven aufwarteten, konnte so niemand erahnen. Der Titelverteidiger Sebastian Job von Red Bull Racing Esports durchlitt auf der Road Atlanta einen rabenschwarzen Renntag.

Windschatten und nur wenige Gelegenheiten zum Überholen.

Die Rennen auf der Road Atlanta im Porsche TAG Heuer Esports Supercup by iRacing waren besonders vom Windschatten geprägt: Zwischenzeitlich fuhren die ersten 17 Fahrzeuge in einer Kolonne beieinander. Andererseits bietet nur die Schikane kurz vor dem Rundenende eine klare Überholmöglichkeit, sodass es auf den anderen Streckenabschnitten zu vielen Kollisionen und Ausfällen kam. Spannende Kopf-an-Kopf-Action wie in Silverstone kam nur vereinzelt auf – zu bedacht und abgeklärt gingen die 40 weltbesten Simracer den 5. Saisonlauf an. Im Sprintrennen ging Joshua Rogers bereits in der ersten Rennrunde vorbei an Pole-Setter und Rookie Charlie Collins. Diese Position hielt der Australier bis zum Ende und fuhr einen souveränen Sieg ein.

Gleiches Bild im Hauptrennen. Doch die letzte Runde hat es in sich.

Täglich grüßt das Murmeltier auf der Road Atlanta. Im Hauptrennen startete der Norweger Tommy Østgaard dank der umgekehrten Startaufstellung und seines 8. Platzes im Sprintrennen von Position 1. Nahezu über die gesamte Distanz des Hauptrennens lieferte er sich einen offenen Schlagabtausch mit Kevin Ellis Jr. Nach 17 absolvierten Rennrunden stieß Mitchell deJong zum Führungsduo hinzu und erhöhte deutlich den Druck auf Østgaard, bevor er ihn in der Schikane hinter sich ließ. Nach einem kurzen Slide des Norwegers zog auch Joshua Rogers an ihm vorbei und jagte fortan Mitchell deJong, der bereits Kevin Ellis Jr überholt hatte.

Bis kurz vor Rennende sah es nach einem klaren Ergebnis aus: Doch in der letzten Runde kollidierten die beiden Führenden miteinander. Mitchell deJong flog vom Track ab, Kevin Ellis Jr fing sich. Der Nutznießer war Joshua Rogers, der sich überraschenderweise auf Position 1 wiederfand. Auf der Zielgeraden gab es einen weiteren Kontakt zwischen Joshua Rogers und Kevin Ellis Jr, der die Ziellinie querstehend als Drittplatzierter überquerte.

Keine Zeit zum Durchschnaufen. Montreal wartet.

Nach einem enttäuschenden 12. Platz im Sprintrennen und einem 18. Platz im Hauptrennen war Titelverteidiger Sebastian Job sichtlich bedient. Nach einem Crash im Hauptrennen kämpfte er sich zwar zurück in die Punkte, doch die entscheidenden Punkte erzielte seine Konkurrenz. Durchschnaufen, den Frust abschütteln und voll fokussieren auf Montreal lautet nun seine Devise. Denn bereits am 27. Februar geht es für die weltbesten Simracer weiter. Mit dabei sind wie immer die All-Stars rund um die Führende Emily Jones aka. Emree, die sicherlich auch in Kanada jede Menge Spaß beim Überholen zeigen wird. Am 27. Februar ab 17:30 Uhr (UTC) seht ihr das nächste Rennen live auf dem Porsche YouTube- und Twitch-Kanal sowie auf der Porsche Facebook-Seite. #NeverNotRacing

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