2/10/2021

Nichts für schwache Nerven: Rennen #4 im PESC.

Hinter uns liegt ein weiteres Rennwochenende im Porsche TAG Heuer Esports Supercup by iRacing. Vor allem aber liegt ein Renntag voller Überraschungen, Dramatik, Spannung und Emotionen hinter uns. Siegreich war dabei erstmals Mitchell deJong, der sich in dieser Saison in herausragender Form präsentiert. Außerdem konnte Sebastian Job von Red Bull Racing Esports den Heimsieg im Hauptrennen bejubeln.

Überraschung im Qualifying. Mitchell deJong allein an der Spitze.

Normalerweise ist der Kampf um die Pole-Position eine klare Angelegenheit für Joshua Rogers. Doch der Australier hat in dieser Saison beinharte Konkurrenz. Wie stark die Konkurrenz ist, zeigt sich in den Zeitabständen: 0,183 Sekunden lagen zwischen Platz 1 und Platz 6, auf dem sich Joshua Rogers am Ende qualifizierte. Pole-Setter Mitchell deJong führte darauf das Feld in die 7 Runden des Sprintrennens von Position 1 an. Sebastian Job lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Dayne Warren über die ersten Rennrunden. Dahinter zog Joshua Rogers an seinem Teamkollegen Charlie Collins und dem Norweger Tommy Østgaard vorbei. Nach 4 Runden hieß es dann Joshua Rogers versus Sebastian Job im Kampf um Platz 3. Es entwickelte sich ein hitziges Gefecht zwischen den beiden Ausnahmefahrern. Und der lachende Dritte bzw. in diesem Fall Erste: Mitchell deJong, der einsam seine Runden an der Spitze fuhr und seinen ersten Saisonsieg erzielte. Nach einem Verbremser von Sebastian Job zog Joshua Rogers kurz vor dem Ende der 4. Rennrunde an dem Briten vorbei. Kurze Zeit später überholte Joshua Rogers seinen Landsmann Dayne Warren und überquerte die Ziellinie am Ende auf Platz 2.

Wieder einmal hieß es: Sebastian Job versus Joshua Rogers.

Selten war der Ausgang eines Rennens im PESC so ungewiss wie auf dem Silverstone Circuit. Die ersten 8 Fahrer starteten in umgekehrter Reihenfolge in eine Jagd über 14 Runden auf dem 5,891 km langen Track. Tommy Østgaard ließ seine Konkurrenz beim Start hinter sich. Von Platz 5 startend überholte Sebastian Job noch in Runde 1 Charlie Collins und arbeitete sich sukzessive durch das Feld. Doch dann nahm das Drama seinen Lauf: Auf der Start-Ziel-Geraden kollidierte Sebastian Job mit Tommy Østgaard. Der Brite fand nahezu unbeschadet zurück auf die Strecke – doch für den Norweger war das Rennen so gut wie gelaufen. Nutznießer waren Mack Bakkum und Joshua Rogers. Doch für den amtierenden Meister gab es danach nur noch eine Devise: Vollgas. Schnell entwickelte sich einmal mehr das Duell zwischen den Champions des PESC. Wieder hieß es Sebastian Job versus Joshua Rogers. Nach 14 Runden, in denen die Zuschauer wohl das ein oder andere Mal das Atmen vor lauter Spannung eingestellt hatten, triumphierte Sebastian Job über Joshua Rogers. Mack Bakkum fuhr als Dritter über die Ziellinie und beendete damit ein sehr erfolgreiches Rennwochenende auf dem Podium.

2 Wochen Pause. Dann geht es auf die Road Atlanta.

Nach einem aufreibenden Wochenende in Silverstone treffen sich die weltbesten Simracer wieder auf der Road Atlanta. Doch ihnen kommt das freie PESC Wochenende zugute. Um abzuschalten, sich vorzubereiten und um ihre Strategien zu verfeinern. Denn am 20. Februar heißt es dann wieder: Möge der Schnellste gewinnen. Auf der Road Atlanta sind natürlich auch die All-Stars wieder mit von der Partie. Sehen wir bei den All-Stars ein ähnlich spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen? Wir werden es live sehen: am 20. Februar ab 17:30 Uhr (UTC) auf dem Porsche YouTube- und Twitch-Kanal sowie auf der Porsche Facebook-Seite. #NeverNotRacing

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