1/19/2021

Heißes Duell an der Spitze im virtuellen Barcelona. PESC Rennbericht #2.

Wie schon letzte Saison waren in Barcelona nicht nur die Asphalttemperaturen heiß. Wir blicken auf einen Renntag voll hitziger Duelle in Barcelona zurück. Joshua Rogers entschied das Sprintrennen mit einem Start-Ziel-Sieg. Der amtierende Champion Sebastian Job hingegen glänzte mit einer perfekten Strategie im Sprintrennen, um es Rogers dann im Hauptrennen gleichzutun.

9-Runden-Sprint von Joshua Rogers.

Durch die schnellste Qualifikationsrunde konnte sich der Australier, der unter der Flagge der Virtual Racing School fährt, die Pole-Position für das Sprintrennen sichern. Die ideale Ausgangslage für das Rennen. Doch sein Teamkollege Mitchell deJong und Dayne Warren von DirectForce Pro verstanden sich darauf, Joshua Rogers während des Rennens auf Trab zu halten: Im Gleichschritt folgten sie ihm über die Grand-Prix-Strecke. Joshua Rogers behielt jedoch die Nerven und siegte. Das Feld dahinter war auf nahezu jeder Position ein hitziger Kampf. Der Red Bull Racing Esports Fahrer und amtierende Champion Sebastian Job bewies einmal mehr seinen gnadenlosen Renninstinkt. In der letzten Runde, kurz vor der finalen Schikane, setzte er sich neben Tommy Østgaard und zog vorbei. Doch zu diesem Zweikampf gesellte sich auch Jeremy Bouteloup. Ihr ausgerufenes Ziel: Platz 8. Mit einem riskanten und atemberaubenden Manöver überholte der Champion die Konkurrenz und vollendete eine perfekte Aufholjagd, die mit der Pole-Position im Hauptrennen belohnt wurde.

Sebastian Job fährt der Konkurrenz davon.

Hier ließ Sebastian Job keine Zweifel aufkommen: Ein abgezockter Start-Ziel-Sieg über 18 Runden sicherte dem jungen Briten wichtige Punkte für seine Titelverteidigung. Doch was die letzte Runde des Sprintrennens schon angedeutet hatte, führte sich im Hauptrennen fort: Motorsport-Action pur. Der von Platz 8 gestartete Joshua Rogers kämpfte sich Runde für Runde weiter vor, sodass ihn am Ende nur noch sein Teamkollege und PESC Rookie Charlie Collins von Sebastian Job auf Platz 1 trennte. Mit all seiner Erfahrung fuhr Joshua Rogers den 2. Platz auf dem Podium ein. Und Alejandro Sánchez? Der Drittplatzierte der letzten Saison hatte in Interlagos großes Pech und war auch in Barcelona nicht unfallfrei. Sein stärkster Konkurrent war Max Benecke, der im letzten Jahr auf dieser Strecke einen Doppelsieg einfuhr. Kurz vor Rennende touchierte Alejandro Sánchez Max Benecke in der Schikane. Doch Max Benecke behielt die Kontrolle über seinen 911 GT3 Cup und ging als Nutznießer aus dieser Situation hervor. Der Spanier hingegen drehte sich von der Strecke und konnte am Ende nur noch als 7. über die Ziellinie fahren.

Auf nach Imola.

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es für die Simracing-Elite im Porsche TAG Heuer Esports Supercup mit dem nächsten Highlight weiter: auf der altehrwürdigen Strecke von Imola im dritten Rennen der Saison. Wieder dabei sind außerdem die All-Stars rund um die Barcelona-Siegerin QuickGabi aus Tschechien. Seid live dabei: Wir zeigen das Rennen am Samstag, den 30. Januar auf dem Porsche YouTube- und Twitch-Kanal sowie auf unserer Facebook-Seite ab 17:30 Uhr (UTC). #NeverNotRacing #PESC

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