12/18/2020

Alles zu den Fahrern.

Nur noch wenige Tage, bevor die Ampel das erste Mal auf Grün springt und 40 virtuelle 911 GT3 Cup durch die Kurven von Interlagos jagen. Bei so viel Andrang auf der Strecke ist es höchste Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen: Welche Teams gehen an den Start, wie erkenne ich deren Fahrzeuge und wer sitzt da eigentlich am Steuer?

Apex Racing Team.

Das Apex Racing Team ist für Simracing-Verhältnisse uralt. Seit 2012 überzeugt die Mannschaft regelmäßig bei den wichtigsten Wettbewerben. Mit einem fünften Platz in der Meisterschaft als bestes Ergebnis verlief die letzte Saison im Porsche TAG Heuer Esports Supercup für die erfolgsverwöhnte Truppe allerdings eher durchschnittlich. Dafür sind sie 2021 umso hungriger – und mit 3 PESC Teilnehmern bestens aufgestellt.

Aurys Racing Team.

Das spanische Team ist ein Neuzugang im PESC. Sein Fokus liegt voll und ganz auf iRacing, wo es in diversen Wettbewerben immer wieder überzeugen konnte. Übrigens ist nicht nur das Team selbst jung – auch ihr qualifizierter Fahrer Carlos Fenollosa zählt zu den Jüngsten im Starterfeld. Wir sind gespannt, wie er sich gegen die Routiniers schlagen wird.

BS+COMPETITION.

Von 0 auf 100 in weniger als 2 Jahren. Das relativ junge Team, das hauptsächlich für die Münchener Motorsportkonkurrenz an den Start geht, ist nun erstmals im PESC dabei. Sein Neuzugang Mikkel Gade hat bereits in den Qualifikationsrunden für die neue Saison für Aufsehen gesorgt. Die Community ist gespannt, ob BS+COMPETITION nun mit dem 911 GT3 Cup auf den Geschmack kommt.

Coanda Simsport.

Wenn es ein Team im internationalen Simsport in den letzten Jahren geschafft hat, überall Podiumsplätze und Siege abzuräumen, dann war das sicherlich Coanda Simsport. Unter dem ehrwürdigen Namen schickt das Profi-Team 4 Fahrer aus seinem Kader in die neue Saison: Ayhancan Güven, Neuzugang und Rennfahrer von Beruf, wird beweisen wollen, dass er seinen Teamkollegen David Williams, Tommy Østgaard und Jeremy Bouteloup in nichts nachsteht.

CoRe SimRacing.

Wie im letzten Jahr ist CoRe SimRacing mit 2 Fahrern im PESC vertreten. Der Norweger Sindre Setsaas hat sich dank seines 13. Platzes in der letzten Saison direkt wiederqualifiziert. Maxim Ramsteijn ist als Rookie neu am Start. CoRe ist eines der traditionsreichsten und erfahrensten Simracing-Teams überhaupt. Bereits seit 2005 ist das Team auf virtuellen Rennstrecken unterwegs.

DirectForce Pro.

Die Fahrerpaarung des DirectForce Pro Teams lässt sogar eingefleischte PESC Fans aufhorchen. Mit Dayne Warren und Martin Krönke treten 2 absolute Profis im Simracing an. Platz 6 für Dayne Warren und Platz 16 für Martin Krönke bedeuteten für beide die direkte Qualifikation für die neue Saison, sodass beide in der kurzen PESC Pause in anderen Wettbewerben für Furore sorgen konnten. Ob sie diesen Schwung mit in das heiß umkämpfte Starterfeld des PESC mitnehmen können? Wir sind sehr gespannt.

Inertia SimRacing.

Den Vorteil von Teamwork im Motorsport müssen wir an dieser Stelle natürlich niemandem erklären. Und im PESC 2021 treten die größten Teams im internationalen Simracing an. Zu Ihnen gehört nun auch Inertia SimRacing. Mit Matti Kaidesoja treten die Finnen nun im heiß umkämpften Starterfeld an. Dabei wird sicherlich nicht nur die Fahrzeugbeklebung ein wahrer Hingucker sein.

KOVA Esports.

Noch ein Neuzugang unter den PESC Teilnehmern. Aber KOVA ist absolut kein Neuling im professionellen Esport. Die Finnen sind dabei extrem breit aufgestellt, von League of Legends über NHL bis hin zu StarCraft sind sie in sämtlichen wichtigen Disziplinen vertreten. In den PESC schicken sie den Teamgründer Pekka Tuomainen und Tuomas Tähtelä, der letztes Jahr auf dem 24. Platz landete.

LEGO® Technic Esports Team.

Mack Bakkum gehört natürlich zum Fahrerkader von Coanda Simsport, doch in dieser Saison geht er für dessen neuen Teamsponsor LEGO® Technic an den Start. Und wenn man sich die neue Lackierung des Niederländers anschaut, werden definitiv bei jedem besondere Kindheitserinnerungen geweckt. Nach dem Top-10-Finish in der letzten Saison ist die Messlatte für dieses Jahr natürlich direkt ganz oben angesetzt – aber wenn jemand diesem Druck standhält, dann wohl Mack.

MAHLE RACING TEAM.

Für jeden, der sich für Motorsport begeistert, ist MAHLE natürlich eine Instanz. Gemeinsam mit Williams Esports schickt es den einzigen Italiener im Feld an den Start: Moreno Sirica zeigte bereits in den Qualifikationsrunden, was in ihm steckt. Mit Williams und MAHLE im Rücken hat der junge Italiener natürlich ideale Voraussetzungen, seinen Platz im PESC zu verteidigen.

MSI eSports.

Das in Madrid beheimatete Team kann bereits auf einige Erfahrungen im PESC zurückblicken. In der letzten Saison reichte es für seinen Piloten Alejandro Sánchez sogar für Platz 3 in der Meisterschaft. Wir glauben: Hier wartet ein Titelfavorit auf seine Chance.

R8G Esports.

Formel-1-Fahrern mangelt es selten an Selbstbewusstsein. Romain Grosjean ist da keine Ausnahme. Sein 2020 gegründetes Simracing-Team R8G Esports hat sich öffentlichkeitswirksam vorgenommen, eine feste Größe im virtuellen Motorsport zu werden. Der PESC ist für 2 seiner Fahrer die perfekte Gelegenheit, dem nun Taten folgen zu lassen.

RaceKraft Esports.

Keine Erfahrung und keine Kontakte? Kein Problem. Im Simracing kann man so trotzdem erfolgreich werden. Das zeigen die beiden Enthusiasten Brian Lockwood und Mehdi el Fathy, als sie 2017 RaceKraft Esports gründen. Dank ihrer Leidenschaft hat sich das Team konsequent behauptet – und Lockwood sich zum zweiten Mal in Folge einen Startplatz im PESC gesichert.

Rahal Letterman Lanigan Esports.

Newcomer im PESC. Alte Hasen im Motorsport-Geschäft. Das Team aus den USA hat seine Wurzeln zwar in IndyCar-Rennserien, dennoch tritt es mit 2 Fahrern für das Team von Motorsportlegende Bobby Rahal, TV-Moderator David Letterman und Geschäftsmann Mike Lanigan im PESC an. In der Premierensaison halten der Rookie Zac Campbell und der erfahrene Kevin Ellis Jr die Fahne für das Team auf der internationalen Bühne hoch. Wir sind gespannt, für welche Schlagzeilen sie sorgen werden.

Red Bull Racing Esports.

Wenn es um Rennsport geht, sind die roten Bullen nie weit. Auch im Simracing ist der Energiebrause-Gigant eine feste Größe. Zum Beispiel mit dem amtierenden PESC Champion und Drittplatzierten von 2019, Sebastian Job. Damit ist der Anspruch für das Team klar: Titelverteidigung. Und vielleicht sogar Doppelsieg.

Team Redline.

Ein Name wie ein Donnerhall. Team Redline fährt seit mehr als 20 Jahren um Titel in virtuellen Wettbewerben. Dass dieses Team die erste iRacing World Championship überhaupt für sich entscheiden konnte, macht klar, woher der Wind weht. Dass die Mannschaft um Max Benecke letzte Saison das Podium verfehlte, kam daher auch überraschend. Wir sind uns aber sicher, dass das Team die Off-Season genutzt hat, um mit neuer Strategie an der Meisterschaft 2021 zu arbeiten.

SimuCUBE ineX Racing.

Die Fahrer der Truppe gehören von Anfang an zu den Playern der iRacing-Plattform. Und konnten bis heute diverse Podiumsplätze und Rennsiege in den bedeutendsten Wettbewerben einfahren. Letztes Jahr gab es mit Platz 34 im PESC zwar einen kleinen Durchhänger, aber das sollte die Motivation für 2021 nur umso mehr steigern.

Virtual Racing School.

Zurück auf die Schulbank, denn hier unterrichten die Profis. Ob Mitchell deJong, Joshua Rogers, Ricardo Castro Ledo und Charlie Collins ihre Konkurrenz zum Nachsitzen verdonnern? Sicher ist, dass sie für das ein oder andere Ausrufezeichen sorgen werden. Vor allem Mitchell deJong hat im letzten Jahr im Saisonfinale noch einmal alles gegeben und auf sich aufmerksam gemacht. Rookie Charlie Collins wird enorm von der Erfahrung des neuen Vizemeisters Joshua Rogers und seines langjährigen Teamkollegen Ricardo Castro Ledo profitieren können. Die VRS-Jungs sollte jeder auf dem Zettel haben, wenn es um Rennsiege und die Meisterschaft geht.

Williams Esports.

Williams ist ein Paradebeispiel für die Professionalisierung von Simracing. Die Briten haben ihr Know-how aus der realen Welt genutzt, um über verschiedenste Rennserien hinweg – von iRacing über MotoGP bis hin zu Forza – erfolgreich zu sein. Dazu gibt es eine hauseigene Academy, die Nachwuchsfahrer ausbildet. Kein Wunder, dass 3 ihrer Piloten einen Platz im PESC ergattern konnten.

Zennith Esports.

Zennith Esports – nicht zu verwechseln mit dem Multi-Disziplin-Giganten Zenith Esports – ist Debütant im PESC. Bisher eher in spanischen Ligen unterwegs, tritt das Team mit dem Spanier Ricardo Rico diese Saison als Ein-Mann-Team an, um im PESC internationale Wettbewerbsluft zu schnuppern.

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