12/15/2020

Porsche will mit einem LMDh-Prototypen wieder um Gesamtsiege kämpfen

Der Vorstand der Porsche AG hat die Entwicklung eines LMDh-Prototypen auf den Weg gebracht. Nach einer umfangreichen Evaluierungsphase erhält Porsche Motorsport den Auftrag, ein Fahrzeug auf Basis des zukünftigen Reglements zu bauen. Die LMDh-Autos stellen ab 2023 eine neue Topklasse in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der nordamerikanischen IMSA WeatherTech Sports-Car Championship.

LMDh steht für Le Mans Daytona Hybrid – Das ergibt sich aus dem einheitlichen Reglement für die FIA WEC Langstrecken-Weltmeisterschaft mit den 24 Stunden von Le Mans als Höhepunkt sowie der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship mit den 24 Stunden von Daytona als Saisonhöhepunkt.

Beide Meisterschaften haben eine große Bedeutung für den Stuttgarter Sportwagenhersteller. Porsche hat die Einführung der neuen Hybrid-Prototypen-Klasse schon bei der gemeinsamen Verkündung durch die Veranstalter ACO/WEC und IMSA ausdrücklich begrüßt. Die rund 1.000 Kilogramm leichten Rennwagen werden von einem Hybridsystem mit 500 kW (680 PS) Leistung angetrieben.

Seit mehr als 20 Jahren wird es erstmals wieder möglich sein, mit baugleichen Fahrzeugen bei den weltweiten Langstreckenrennen um Gesamtsiege zu kämpfen. Die Autos basieren auf einem weiterentwickelten LMP2-Chassis. Das Hybridsystem inklusive der Steuerungselektronik ist einheitlich. Chassis von vier verschiedenen Herstellern stehen zur Wahl. Das Konzept für den Verbrenner-Antrieb und das Design der Karosserie können die Marken im Rahmen des Reglements frei wählen.

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