11/4/2020

Verdienter Premierensieg in Kalifornien.

Sommerliche Temperaturen und heißer Asphalt: Kalifornien zeigte sich in bekannter Manier. Am vergangenen Wochenende ging es für die Porsche Werksfahrer auf den Laguna Seca Raceway.

Das Porsche Werksteam wird zum Ende der laufenden Saison das Engagement in der IMSA einstellen – somit ist jedes Rennen auch ein Abschied von der jeweiligen Rennstrecke. Und dieser gelang auch dank einer ausgeklügelten Strategie auf dem sandig heißen Kurs in Kalifornien perfekt. Geplant waren für die Startnummer 912 mit den amtierenden Champions Earl Bamber und Laurens Vanthoor 3 Boxenstopps, während die Startnummer 911 mit Frédéric Makowiecki und Nick Tandy lediglich zweimal an die Box sollte. Es standen also schnelle Runden und unterschiedliche Strategien auf dem Plan.

Hoher Druck wird belohnt.

In einem eng umkämpften Starterfeld konnten sich beide Porsche 911 RSR souverän behaupten. Gestartet von Platz 2 verteidigte Laurens Vanthoor seine Position und setzte den Führenden von Beginn an unter Druck. In Runde 17 zeigte dies dann seine Wirkung: Dem Porsche Piloten gelang es, sich an die Spitze des Feldes zu setzen und die Position zu behaupten. Nach einem perfekten Boxenstopp samt Fahrerwechsel knüpfte Earl Bamber an die starke Leistung an und verteidigte die Führung gegen jegliche Manöver der Konkurrenz. Earl Bamber pilotierte den Porsche 911 RSR über die restliche Renndauer samt einer Gelbphase sicher zum verdienten Sieg auf dem Laguna Seca Raceway. Somit sicherte sich das Porsche Team den zweiten Sieg in Folge.

Werksfahrer Frédéric Makowiecki und Nick Tandy mit der Startnummer 911 fuhren ebenfalls schnelle Runden und hielten über große Teile des Rennens eine der vorderen Platzierungen. Bis kurz vor Rennende stand Position 3 auf dem Zettel. Nick Tandy büßte kurzzeitig den dritten Platz ein und sah die karierte Flagge auf Platz 4 – dieses Ergebnis hielt glücklicherweise nicht lange. Nach der technischen Inspektion aller Fahrzeuge rückte das Team im Porsche 911 RSR nachträglich auf den dritten Platz vor und konnte so einen perfekten Renntag komplettieren.

Am Ende behielten alle Beteiligten trotz sommerlichen Temperaturen einen kühlen Kopf und belohnten sich mit dem ersten Sieg auf dem Laguna Seca Raceway. Es war also ein Abschied nach Maß vom Traditionskurs in Kalifornien. Kommendes Wochenende geht es zum letzten Mal nach Florida auf den Sebring International Raceway. Im Sonnenstaat endet dann das Porsche Werksengagement in der IMSA.

Teilen

Verwandte Artikel

Mit einem finalen Sprint aufs Podium. Porsche beim 3. Rennen der IMSA in Sebring.

GT Racing