11/2/2020

Beeindruckende Teamleistung wird belohnt.

Mit einem dramatischen Finale und viel Regen kennen sich die Porsche Piloten bestens aus – somit waren die schwierigen Bedingungen bei den 24-Stunden von Spa-Francorchamps vielleicht sogar von Vorteil.

Dass das 24-Stunden-Rennen von Spa eine jährliche Herausforderung ist, ist kein Geheimnis: Unberechenbares Wetter, eine legendäre und fordernde Rennstrecke sowie ein gut besetztes Fahrerfeld gehören stets dazu. So auch in diesem Jahr. Das Langstreckenrennen in den Ardennen fand bei konstant schwierigen Bedingungen statt, die sich auch im Rennverlauf widerspiegelten: 18 Gelbphasen sowie insgesamt 14 Einsätze des Safety-Cars bremsten das rasante Rennen immer wieder aus. Somit bestand auch für die Porsche Piloten im Feld keine Chance, einen sicheren Vorsprung herauszufahren. Ganz im Gegenteil: konstanter Führungswechsel an der Spitze des Feldes, doch immer dabei der Porsche 911 GT3 von Rowe Racing mit den Werkspiloten Earl Bamber, Laurens Vanthoor und Nick Tandy. Das eingespielte Trio zeigte ein souveränes Rennen: Rundenzeiten, Strategie und Stopps. Alles passte zusammen.

Startnummer 98 war stets bereit.

Die Piloten des Rowe Porsche ließen keine Fehler zu, gingen das Tempo im Feld mit und hielten die Konkurrenz in Schach. Am frühen Sonntagmorgen schlug dann die Stunden von Nick Tandy. Bereits seine beiden Teamkollegen fuhren beeindruckende Stints durch die nasse Nacht, bevor nun der dritte im Bunde auf nur langsam trocknender Strecke erneut sein fahrerisches Können zeigte: In einem packenden Finale setzt sich die Startnummer 98 gegen die Konkurrenten durch und sah die karierte Flagge nach 24 Stunden mit einem Vorsprung von lediglich 4,68 Sekunden. Eine beeindruckende Teamleistung wurde belohnt!

Sieg und Top-10-Plätze.

Der starke Porsche Auftritt wurde durch die Teams von Dinamic Motorsport, GPX Racing und Frikadelli Racing ergänzt. Sie beendeten das Rennen auf Platz 3, 4 und 8. Alle Teams haben eine bravouröse Leistung gezeigt. Perfekte Boxenstopps, gute Strategien sowie ein beeindruckendes Rennen. Der regnerische Aufenthalt in Belgien hat sich somit mehr als gelohnt und der Porsche 911 GT3 erwies sich einmal mehr als treues und zuverlässiges Rennfahrzeug. Nach 24 Stunden war sicherlich auch Fritz Enzinger, Gesamtleiter Porsche Motorsport, müde, aber überglücklich, als er sagte: „Ein Sieg unter diesen schwierigen Bedingungen lässt sich gar nicht hoch genug einschätzen.“

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