9/30/2020

Mit „rfactor 2“ und „Project CARS 3“ gut durch die Rennpause.

Zugegeben – bis Weihnachten ist es noch ein wenig hin, und von einer „Winterpause“ mag man angesichts der aktuellen Temperaturen noch nicht wirklich sprechen. Aber dennoch: Bis das nächste Formel E Rennen im Januar in Chile beginnt, müssen wir uns noch etwas gedulden. Aber wie könnte man die Rennpause besser überbrücken als mit Racing Games, mit denen man die Saison 19/20 Revue passieren und sich schon auf die Saison 21 einstimmen kann?

Formel E Rennboliden in „Project CARS 3“

Die Racing Game Serie der Slightly Mad Studios bekommt mit „Project CARS 3“ einen weiteren Teil dazu, der dieses Mal auch die Herzen von Formel E Fans erobern will. Denn das Game bietet unter anderem auch eine Formula E Championship mit entsprechenden Fahrzeugen an.

Wie auch in der Vergangenheit liegt der Fokus des Games mehr auf Spielspaß und weniger auf absolutem Rennrealismus: So kann man Fahrzeuge kaufen, mit Rennumbau-Kits tunen, die Fahrzeuglackierungen anpassen und seine Rennfahrerkarriere vorantreiben. Wer allerdings Rennen auf den Formel E Straßenkursen nachfahren möchte, darf nicht enttäuscht sein – denn die wurden leider nicht mit umgesetzt. Dafür allerdings können Fans über 200 verschiedene Rennboliden über weltberühmte Strecken wie der Nordschleife, Bathurst oder Silverstone jagen. Will man die Renn-Action auf der Playstation 4, der Xbox One oder einem Windows Rechner erleben, muss man dafür je nach Konsole zwischen ca. 60 und 70 Euro einplanen.

Auf zum Angriff in rFactor 2

Fans des möglichst realistischen Formel E Erlebnisses kommen dagegen beim aktuellen Update von rFactor 2 auf ihre Kosten: Denn hier steht eine weitere Laser-gescannte und somit höchst realistische Formel-E-Rennstrecke zur Verfügung. Welche, das bleibt vorerst noch das Geheimnis der Entwickler. Aber wenn sie so gut umgesetzt ist wie die Strecken von Hong Kong, Berlin und New York – die ja bereits in der E-Sports-Meisterschaft Race at Home Challenge genutzt wurden – dann verspricht „die Neue“, zusammen mit den weiteren Verbesserungen des Updates, Rennrealismus pur.

Denn abgesehen von der neuen Strecke bringt rFactor 2 nicht nur umfangreiche Verbesserungen der Fahrphysik mit sich – sondern nun auch den Attack-Mode. Und damit ein zentrales taktisches Element der Formel E, das nicht nur für mehr Nervenkitzel, sondern eben auch noch mehr Rennrealismus sorgt.

Warum also bis Januar warten?

Vielleicht sollte man sich eines dieser Updates schon mal selbst schenken oder schenken lassen, um die Rennpause bis Januar zu überbrücken; bis Weihnachten ist es ja schließlich noch ein wenig hin.

Teilen