9/2/2020

Sebastian Job unterstreicht seine Titelambitionen in Spa.

Spa-Francorchamps. Das steht für Highspeed und actionreiche Kurven. Die technische Strecke gilt als eine der härtesten der Welt – Der perfekte Schauplatz für das Rennen im Porsche TAG Heuer Esports Supercup. Und tatsächlich, das Rennen wurde der Strecke gerecht. Am Ende feierte der Gesamtführende Sebastian Job von Red Bull Racing Esports einen eindrucksvollen Doppelsieg. Seine erste Pole-Position war gewiss das i-Tüpfelchen für den Briten, denn diese brachte ihm die Maximalpunktzahl des Rennwochenendes ein. Da seine härtesten Verfolger Federn ließen, konnte sich Sebastian Job in die perfekte Ausgangslage für den Saisonendspurt bringen.

Pole-Position Nummer 1 für Sebastian Job.

Natürlich kommt es in Spa-Francorchamps auf die perfekte Ausgangslage in der Startaufstellung an. Im Porsche TAG Heuer Esports Supercup sind mögliche Punkte des Qualifyings ein zusätzlicher Ansporn – den vor allem Sebastian Job spürte. Der Brite sicherte sich mit einer Rundenzeit von 2:18:833 die Bestzeit – jedoch bedeutete das wie gewohnt Startplatz Nummer 8 im 15-minütigen Sprintrennen. Doch der junge Brite zeigte sich davon unbeeindruckt und eroberte bereits im Anflug auf die Les-Combes-Schikane seine Spitzenposition zurück.

Kurzer Prozess und spannende Zweikämpfe.

Das Nachsehen bei diesem Manöver hatten Jobs direkte Titelkonkurrenten: Joshua Rogers, Max Benecke und Alejandro Sánchez reihten sich hinter dem Briten ein. Das Feld führte Mitchell deJong im Weiteren an. Die Fans des Porsche TAG Heuer Esports Supercup erinnern sich sicher noch an die großartigen Manöver von deJong im vergangenen Jahr. Dieses Jahr war es bisher eher ruhig um den Amerikaner. Dieser konnte bis 5 Minuten vor Rennende seine Spitzenposition verteidigen, musste dann jedoch erst Kevin Ellis Jr und Sebastian Job und kurz darauf Max Benecke und Joshua Rogers vorbeiziehen lassen. Job hingegen setzte sich mit einem spektakulären Manöver vor Kevin Ellis Jr und fuhr in Richtung Rennsieg.

Action pur im Hauptrennen.

Mit dem Sieg im Sprintrennen sicherte sich Sebastian Job zugleich auch Startplatz 1. Natürlich eine ideale Ausgangslage für das 30-minütige Hauptrennen. Was er auch mit seinem Start-Ziel-Sieg bewies. Spannend war es vor allem direkt hinter dem Briten: Max Benecke, Alejandro Sánchez und Joshua Rogers kämpften mit harten Bandagen um die Punkte in der Meisterschaft. Nach rund 10-minütiger Action auf dem Track kollidierte Rogers mit Sánchez. Rogers fuhr auf Position 3 weiter. Sánchez fiel auf 7 zurück. Im Anschluss lieferten sich Benecke und Rogers einen atemberaubenden Kampf um den 2. Platz. Lange konnte der Deutsche die Angriffe des Australiers abwehren, doch dann setzte sich Rogers mit seinem virtuellen 911 GT3 Cup in der La-Source-Kurve neben Max Benecke. Erbittert kämpften sie weiter – die Nerven behielt Rogers, der sich so an Benecke vorbeischob. Doch das Glück war nur von kurzer Dauer: Nach der langen Kemmel-Gerade war es erneut die Les-Combes-Schikane, die über den Ausgang des Rennens für die beiden entschied: Es folgte eine Kollision und Position 6 für Rogers und 8 für Benecke. Die beiden verbauten sich so gegenseitig die Chance auf wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen. Sebastian Job erzielte mit seiner Pole-Position und den Renndoppelsiegen die Maximalpunktzahl. Der Fahrer von Red Bull Racing Esports führt nun die Gesamtwertung mit 445 Punkten vor Joshua Rogers (400 Punkte) und Alejandro Sánchez (389 Punkte) an.

Die grüne Hölle ruft.

Bereits am kommenden Samstag, den 5. September, geht der Porsche TAG Heuer Esports Supercup in die nächste Runde. Mit dem Nachholrennen am Nürburgring über die volle Distanz von über 22 Kilometern. Wer bezwingt die grüne Hölle? Und wer geht in ihr verloren? Wir sind gespannt, wie sich dieses Rennen auf die Meisterschaft auswirkt. Wie immer zeigen wir das Rennen live auf dem Porsche YouTube- und Twitch-Kanal. #jointherace

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