8/21/2020

Formel E im Jahr 2138: eine Zukunftsvision zum Saisonabschluss

Hautnah, hochspannend, superschnell: Die Formel E zählt heute schon zu den fortschrittlichsten Rennserien. Das Designbüro Automobilist zeigt nun, wo und wie der 99X Electric des TAG Heuer Porsche Formula E Teams im Jahr 2138 fahren könnte.

Die sechste Saison der Formel E ging gerade zu Ende. Zeit, um kurz die Akkus zu laden, sich mit voller Power auf den Saisonstart im Januar vorzubereiten – und darüber nachzudenken, worauf wir uns in Zukunft freuen können. Denn eines steht fest: Motorsport wird auch künftig unsere Herzen schneller schlagen lassen und für Gänsehaut-Momente sorgen.

Wie genau das aussehen könnte, haben die CGI-Experten vom Designbüro Automobilist mit ihrer Porsche Poster-Serie ja bereits skizziert: So verfrachteten sie einen 911 RSR auf den Mond, einen 356 auf den Mars und ließen den 917 KH durch ein futuristisches Le Mans fahren. Und wie werden wir die Formel E in Zukunft erleben? Auch für diese Vision entwarf das Team von Automobilist eine entsprechende Variante – inspiriert vom spannenden Saisonfinale in Berlin.

Demnach könnte der 99X Electric des TAG Heuer Porsche Formula E Teams in 118 Jahren in der Giga-City Tokyo neue Rundenrekorde aufstellen. Auf einer freischwebenden Rennstrecke über den Wolkenkratzern der Milliardenstadt. Pavel Turek, Geschäftsführer und Mitbegründer von Automobilist vermutet, dass es folgendermaßen abläuft: »Ich denke, dass sich virtuelle und reale Action im Motorsport der Zukunft immer mehr vermischen. Die Fans können vom Wohnzimmer aus gegen ihre Idole antreten, die das Rennen zeitgleich auf der ‚echten‘ Strecke bestreiten. So ergibt sich eine unvorstellbare Menge an Teilnehmern. Und das Preisgeld beträgt eine Million Dollar, weil jeder, der mitfährt, einen Dollar Startgebühr zahlt.«

So oder so ähnlich könnte es also in gut einem Jahrhundert zugehen. Als Nächstes stehen nun jedoch erstmal ein paar intensive Wochen der Vorbereitung für das TAG Heuer Porsche Formula E Team an – sowohl in Form von virtuellen als auch realen Probeläufen. Bereits im Januar geht es dann weiter mit der siebten Saison. Wir freuen uns schon.

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