7/23/2020

Wechsel an der Spitze. Sebastian Job ist die neue Nummer 1.

In Silverstone, dem „Home of British Motor Racing“, übernahm der Red Bull Racing Esports Fahrer Sebastian Job die Gesamtführung im Porsche TAG Heuer Esports Supercup. Das Sprintrennen gewann der Franzose Jeremy Bouteloup vor Alejandro Sánchez und Max Benecke. Im darauffolgenden 30-minütigen Hauptrennen gewann Alejandro Sánchez als erster Spanier im Supercup vor Max Benecke und dem Drittplatzierten Sebastian Job.

Rogers überragt die Konkurrenz im Qualifying.

Der amtierende Champion Joshua Rogers schafft es, Rennen für Rennen die beste Runde im Qualifying auf die Straße zu bringen. Was für ihn den gewohnten 8. Platz im Starterfeld bedeutete. Beim Start war Rogers somit umringt von seiner stärksten Konkurrenz. Sebastian Job startete direkt neben ihm und Max Benecke aus der Startreihe davor.

Sprintrennen mit Überraschungssieger.

Der VRS Coanda Simsport Fahrer Jeremy Bouteloup konnte in dieser Saison des Porsche TAG Heuer Esports Supercup noch nicht zeigen, was in ihm steckt. Damit war nun Schluss – er verteidigte seinen 1. Platz souverän über die gesamte Dauer des Sprintrennens. Auf Platz 2 und 3 folgten Alejandro Sánchez und Max Benecke, die mit einem doppelten Überholmanöver am Red Bull Racing Esports Fahrer Patrik Holzmann vorbeigingen. Holzmann, der in den bisherigen Rennen nicht vom Glück gesegnet war, verzichtete auf den Kampf und lies fairerweise Platz für seine Mitstreiter.

Job zieht Rogers davon. Sánchez mit seinem ersten Sieg.

Bouteloup startete auch das Hauptrennen aus der Pole-Position. Doch bereits in Kurve 1 übernahmen Alejandro Sánchez und Max Benecke die Führung in Silverstone. Der Spanier verteidigte seinen 1. Platz mit einem souveränen, fehlerfreien Rennen und starkem Speed bis zum Ende. Max Benecke und später auch Sebastian Job nahmen mit Blick auf die zu gewinnenden Meisterschaftspunkte vom etwaigen Risiko eines Überholmanövers Abstand und gaben sich mit ihrem 2. bzw. 3. Platz zufrieden. Doch was war mit dem bis dato Gesamtführenden und Titelverteidiger Joshua Rogers? Schon in Runde 1 scheiterte er bei einem Überholmanöver und wurde von einem Verfolgerfahrzeug von der Strecke geschleudert. Glücklicherweise konnte er das Rennen fortsetzen – jedoch mit einer Aufholjagd von Platz 28. Am Ende überquerte er die Ziellinie als 17. Diese Platzierung brachte ihm zwar wichtige Punkte ein, doch konnte Rogers so nicht verhindern, dass Sebastian Job die Gesamtführung übernahm.

Offener Titelkampf für die restliche Saison.

Vieles deutet darauf hin, dass wir eine Wiederholung des Finalkrimis in Monza sehen werden. Wie bereits im letzten Jahr ist das Leistungsniveau der Fahrer eng beieinander. Und macht Vorhersagen unmöglich. Bis zum nächsten Rennen auf der Road Atlanta sind gerade einmal 2 Wochen Zeit, um das Fahrzeug und sich selbst auf die neue Strecke vorzubereiten. Das Rennen am 1. August wird wie gewohnt auf den Porsche YouTube- und Twitch-Kanälen live gestreamt. #jointherace

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