7/22/2020

Le Mans: Der Traum wird wahr.

Es ist der Traum eines jeden Rennfahrers – das Fahren auf der ganz besonderen Strecke der 24 Stunden von Le Mans. Es ist eines der größten und traditionsreichsten Autorennen der Welt und der Porsche Carrera Cup Deutschland ist in diesem Jahr mit dabei.

Der Lauf in Le Mans mit dem besonderen Flair des Langstreckenklassikers ist ein absolutes Highlight.

Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland

2020: Kompakt auf den Punkt gebracht

Motorsport im Format der Englischen Wochen, bis zu drei Rennen an einem Wochenende. Ein Rennsportjahr von September bis November. Die Saison an fünf Schauplätzen, in vier Ländern mit elf Rennen in knapp acht Wochen stellt Fahrer und Teams des Porsche Carrera Cup Deutschland vor eine große, aber auch reizvolle Herausforderung. „Da muss jedes Rädchen nahtlos ins andere greifen, denn eine komplette Saison in einer solch kurzen Zeit zu bestreiten, ist auch für Teams und Fahrer weitestgehend Neuland“, sagt Timo Frings, der bei Black Falcon für die Einsätze im Porsche Carrera Cup Deutschland Cup verantwortlich zeichnet.

Nach dem virtuellen Auftakt der Meisterschaft dröhnen im September erstmals wieder offiziell die 485 PS-starken Motoren des Porsche 911 GT3 Cup. „Wir freuen uns, dass wir nach unserem digitalen Auftakt nun einen überarbeiteten Rennkalender präsentieren können. Damit zeigen wir unseren Teams und Fahrern in Zeiten der Corona-Krise Perspektiven für diese herausfordernde Saison auf“, sagt Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Am 18. und 19. September wird es für die Akteure des schnellsten deutschen Markenpokals erstmals richtig ernst. Le Mans lädt ein und die beiden Porsche Carrera Cups aus Deutschland und Frankreich folgen der freundlichen Geste und tragen am Rennsamstag kurz vor den legendären 24 Stunden von Le Mans einen gemeinsamen Markenpokallauf über 45 Minuten aus, der in beiden Serien zur Meisterschaft zählt. „Das ist ein richtig spektakulärer Saisonauftakt“, freut sich Timo Frings für sein Team und seine Fahrer Teil dieser besonderen Herausforderung sein zu können. „Als Kind war ich mit vier Jahren das erste Mal als Zuschauer in Le Mans und seitdem lässt mich die Faszination nicht mehr los.“

Le Mans die zweite Heimat

Die Akteure des Porsche Carrera Cup Deutschland werden am dritten September-Wochenende quasi auf historischem Porsche Boden unterwegs sein. 19 Gesamtsiege und mehr als 100 Klassensiege hat die schwäbische Sportwagenmanufaktur in mehr als sechs Jahrzehnten auf dem Sarthe-Kurs seit dem ersten Klassensieg im Jahr 1951 geholt. Den ersten Gesamtsieg gab es am 14. Juni 1970 mit dem 580 PS-starken 917 KH. Seit 70 Jahren ist Porsche immer Bestandteil der Starterliste und das meist erfolgreich.

Über 13 Kilometer ist der Traditionskurs, der seit 1923 befahren wird, lang. Die Motorsportarena im Department Sarthe, in der Region Pays de la Loire in Frankreich, wechselt sich mit „ganz normalen“ Landstraßenpassagen ab. Flüssige und anforderungsreiche Kurvenpassagen stehen im Dialog mit Vollgasbereichen, in denen sich der Porsche 911 GT3 Cup mit Geschwindigkeiten jenseits von 270 km/h vorwärts pfeilt. Zum dritten Mal in seiner Geschichte tritt der Porsche Carrera Cup Deutschland in Le Mans an. Zum ersten Mal allerdings wird dabei der Circuit des 24 Heures gefahren. Zuvor stand die kurze Streckenvariante, der Circuit de Bugatti, auf dem Programm.

In Frankreich zu Gast

Seit Jahren gehören die Porsche Markenpokale fest in den Ablauf eines 24-Stunden-Wochenendes in Le Mans. Immer wieder laden die Kollegen des Porsche Carrera Cup France andere nationale Markenpokale ein, um gemeinsame Rennen zu fahren, folgen damit der Tradition des Porsche World Cup, der 2011 auf der Nordschleife des Nürburgrings nahezu 100 Porsche 911 GT3 Cup an den Start brachte.

Der Kurs in Le Mans ist dabei immer wieder Garant für bemerkenswerte Porsche Markenpokalläufe. Eins der stärksten Rennen wurde hier 2017 ausgetragen, als Dan Cammish, Dino Zamparelli und Alessio Rovera eine der spannendsten Schlussrunden in Le Mans zelebrierten.

Am 18. und 19. September 2020 wird die Startampel für die Porsche Carrera Cups Deutschland und France im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans auf Grün geschaltet. Für den deutschen Cup ist dies der Saisonauftakt der kompakten Saison 2020. Die französischen Bewerber starten bereits eine Woche zuvor in Magny Cours.

Die Fakten zum Rennen

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__Rennen 2020__ 18.09. – 19.09.2020 Lauf 1
18.09.2020 Training Qualifikation
19.09.2020 Rennen

Die Rekorde in Le Mans

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__Sieger 2006:__ Uwe Alzen (DEU) (Circuit de Bugatti)
__Sieger 2000:__ Jörg Bergmeister (DEU) (Circuit de Bugatti)
__Pole Position 2006:__ Uwe Alzen (DEU) (Circuit de Bugatti)
__Pole Position 2000:__ Sandy Grau (DEU) (Circuit de Bugatti)
__Schnellste Rennrunde 2006:__ Richard Westbrook (GBR) (Circuit de Bugatti)
__Schnellste Rennrunde 2000:__ Timo Bernard (DEU) (Circuit de Bugatti)
__Rundenrekord Porsche Carrera Cup Deutschland:__ Bisher keine PCCD-Rennen auf dem Circuit des 24 Heures
__Pole-Rekord Porsche Carrera Cup Deutschland__ Bisher keine PCCD-Rennen auf dem Circuit des 24 Heures
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