5/14/2020

GP Elite – The Nieuw Fast.

Im Porsche Supercup wird es nie langweilig. Auch, weil immer wieder neue Teams mit jungen Talenten in ihren Cockpits den Sprung aus den nationalen Markenpokalen in die internationale Klasse schaffen. So wie Team GP Elite. Und sie sind aus Holland.

Daraus machen die Jungs um Teamchef Torsten van Haasteren auch keinen Hehl. Die 911 GT3 Cups von GP Elite erstrahlen in wunderbarem Oranje auf weißem Grund. Die Namen der Fahrer im Cockpit könnten typischer nicht sein – bei ten Voorde, van Splunteren oder van Kuijk stellt keiner Fragen zur Herkunft. Und weil es so gut passt, wird ein Rennwagen auch gerne im allerfeinsten Hollandklischee inszeniert, auf einem Damm vor einer Windmühle oder zwischen den Grachten von Amsterdam.

Wie der Name des Rennstalls schon sagt, folgt GP Elite einem klaren Konzept: Holland ist heiß auf Rennsport, und die heißesten Talente Hollands treten für Team GP Elite im Porsche Mobil 1 Supercup an. Wo die Reise hingeht? Das kann man in der ersten Supercup Saison natürlich noch nicht sagen. Wenn Motivation und Engagement des jungen, aber bereits sehr erfahrenen Teamchefs van Haasteren ein Gradmesser sind, kann es aber nur weit vorne im Feld sein. Sein Talent ist es, Chancen zu erkennen – sein Antrieb dementsprechend, ein Publikum zu seinem Publikum zu machen. Deshalb nimmt man es ihm auch ab, dass Le Mans als weiterer Meilenstein nicht einfach mal so daher gesagt ist. Vorausgesetzt, dass man die Herausforderung Porsche Supercup meistert und sich in diesem wettbewerbsstarken Umfeld permanent etabliert.

Wir konzentrieren uns voll auf Sportwagenrennen. Le Mans ist unser nächstes Ziel, sobald wir uns im Porsche Mobil 1 Supercup etabliert haben.

Team Manager

Auf Erfolgskurs. In einer der spannendsten Serien der Welt.

Große Ziele im Rennsport brauchen die richtige Besetzung. GP Elite setzt hier auf die Förderung und Entwicklung von unterschiedlichen Fahrer-Talenten in verschiedenen Disziplinen, gepaart mit einer fein abgestimmten Mischung aus Fahrer-Support und Race-Engineering Know-How. Beim Coaching ist seit 2020 Jake Aliker an Bord, der Max Verstappen fünf Jahre in der Formel 1 betreut hat. Mit diesem Set-up wollen GP Elite und van Haasteren hoch hinaus, aber dabei auf dem Teppich bleiben. Salopp gesagt: Der Kartsport wäre unterkomplex, die Formel 1 hingegen ist außerweltlich. Der Porsche Mobil 1 Supercup bietet hier genau die richtige, internationale Bühne. Technisch und fahrerisch extrem anspruchsvolles Racing mit dem Flair der Formel 1 – ausgetragen auf einer Plattform der Fairness: lekker Porsche 911 GT3 Cup.

Talentschmiede? Chancengeber? Am besten beides.

Die vergangenen Jahre waren für GP Elite von Erfolg gekrönt – ganz im Sinne des Team-Mottos “Drive to Perfection”: Sprint Challenges, Endurance Racing, 2019 wurde der Porsche Carrera Cup Benelux gewonnen. Mit Max van Splunteren saß dabei ein junges Mitglied aus einer Porsche Familie hinterm Steuer und konnte sein Talent unter Beweis stellen. Schon Max’ Vater Paul war im Supercup angetreten. Dass beim gemeinsamen Familienessen immer mal wieder das Ziel Supercup ein Thema war, davon ist auszugehen. Intern wünscht man sich bei Team GP Elite von Max, jetzt, da dieses Ziel erreicht ist, dass er als Rookie in Zukunft Top 5 Platzierungen einfährt. Ambitioniert, soviel steht fest. Aber eben auch ein guter Hinweis darauf, dass für ein neues Team wie GP Elite die Fahrer, mit denen sie ihre erste volle Saison Supercup fahren, essentiell und prägend sind.

Unsere Motivation? Ein Team werden, das auf Weltklasse-Niveau fährt. Immer auf der Jagd nach Podiumsplätzen.

Team Manager

Passend dazu die Vita von Jesse van Kuijk, der trotz seiner aktuell 25 Jahre ein Freshman im Rennsport ist. Die Frage „Late Bloomer?“ kommentiert sein Teamchef van Haasteren mit einem Lachen. Das wäre in Ordnung, man müsse aber auch sehen, dass Jesse in Spa-Francorchamps 2018 und bei den Gastauftritten von Team GP Elite im Porsche Mobil 1 Supercup 2019 schon ziemlich routiniert auf die Tube gedrückt habe. Dementsprechend sei er eher ein Dark Horse – der Unbekannte, ohne die auffällige Historie, aber schon lange in der Fahrer-Szene etabliert, mit viel Talent. So, wie das Team GP Elite. Ein bisschen holländische Wundertüte und definitiv „Nieuw“. Und „Fast“? Auf jeden Fall! So wie der dritte Fahrer im Bunde: Larry ten Voorde. LtV – so spricht sich es schneller und passt zu seinem Ziel – ist ein Fahrer, der definitiv eine Eigenmarke im Rennsport werden will. Plan B: Fehlanzeige. Diesen zu entwickeln würde nur davon ablenken, Rennen für Rennen das Podium zu attackieren. Dementsprechend ist Larrys Rennsport-Vita bislang für GP Elite eine Erfolgsgeschichte. In der Virtual Edition des Porsche Mobil 1 Supercup 2020 ist er einer der Top-Anwärter für den Gesamtsieg. Wir sind gespannt, ob ihm das auch im realen 911 GT3 Cup gelingt.

Steckbrief Team GP Elite

Der niederländische Rennstall mit dem jungen Team Manager Torsten van Haasteren hat sein Hauptquartier bei Amsterdam, nur 45 Autominuten von der Rennstrecke Zandvoort entfernt.

Teams 2020Porsche Mobil 1 Supercup

Team GP Elite

Die Entwicklung von niederländischen Talenten ist ein Kernelement unserer Strategie. Als Rennstall wollen wir eine Plattform für Menschen sein, die aus Autos so viel Freude herauskitzeln wie möglich.

Team Manager

Die Verbundenheit zu Porsche und die Entwicklung aus den nationalen Markenpokalen, das Überraschungsmoment, als „Unbekannte“ für Furore zu sorgen, und nicht zuletzt der kompromisslose Racing Spirit: drei niederländische Fahrer verkörpern den Charakter von GP Elite – und GP Elite macht aus diesen Dreien ein Team. Eine Konstellation, die prägend für den Debütauftritt im Porsche Mobil 1 Supercup 2020 und die kommenden Jahre sein wird.

Alles zu geben und Oranje hochzuhalten, darauf hat Team GP Elite richtig Lust. Rennfreie Tage gibt es deshalb selbst zu Zeiten des Corona-Lockdowns nicht, auch wenn der Start für GP Elite in die erste volle Supercup Saison damit nicht leichter wurde. Statt der 3.996cm³-Porsche-Sechszylinder liefen die Rigs der SimRacer heiß. In der Sekunde, in der reales Testen wieder möglich ist, wird Torsten van Haasteren alles tun, um seine Fahrer auf die Strecke zu bringen. Die Racing Performance soll optimal sein – dafür braucht es echte Testrunden.

Sprungbrett für mehr. Wir freuen uns darauf.

Das Know-How von GP Elite, ist aber auch für Normalsterbliche verfügbar – jenseits der Zielflagge. Das Team versteht sich auch als Anlaufstelle für komplette Neulinge im Rennsport. Dafür ist man bekannt in Holland. Eine Konstante auf dem Home-Circuit in Zandvoort – und damit auch eine Adresse, die für Rennsportinteressierte leicht zu erreichen ist, um Porsche-Cockpit-Feeling zu erleben.

Es geht van Haasteren darum, niederländische Talente zu entdecken und zu fördern. Dafür will er Autos anbieten, die zu 100 Prozent auf Top-Level sind. Denn ganz unabhängig davon, wer in Zukunft bei GP Elite die Chance bekommt, Begabung und Können hinter dem Lenkrad eines Porsche 911 GT3 Cup zu zeigen – es soll allen die gleiche Chance zuteilwerden: The Nieuw Fast zu sein.

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