4/3/2020

Simulator an, Puls hoch.

Wir haben den 2020er Porsche Mobil 1 Supercup in die virtuelle Realität überführt. Und mit ihm die original Rennstrecken und den 911 GT3 Cup Car. Und die Fahrer? Die waren auch schon immer Player. Dementsprechend: No Biggie. Dann werden eben virtuelle Gaspedale durch den Sim Racer getreten. Mit beeindruckenden Ergebnissen.

Gummi auf die Strecke legen. In Pixelform.

Gefahren wird auf den virtuellen Adaptionen echter Rennstrecken. Los geht es direkt am 4. April mit dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Am 18. April sind wir virtuell in Silverstone, am 25. April fordert uns Spa-Francorchamps und am 16. Mai läuft der Porsche Supercup in Monza.

Für alle teilnehmenden Fahrer bedeutet das nicht nur, sich auf eine alternative, jetzt virtuelle Wirklichkeit einzustellen, sondern auch sofort 100% in Ihren kompetitiven Drive hineinzufinden. Hilfreich ist, dass die Sim Racer für viele Fahrer bereits schon als Heimtrainer etabliert sind. Also schauen wir uns das Virtual Sim Racer Set Up einmal genauer an, das den Porsche Mobil 1 Supercup in die virtuelle Welt bringt.

Bevor wir ein Cup Car über die Strecke jagen können, sollten wir erstmal einen Blick auf die virtuelle Umgebung werfen, in die wir den Porsche Supercup transferiert haben. Diese besteht aus drei Komponenten, die man für den Rennsport braucht: Strecke, Rennwagen und natürlich die Regeln, nach denen ein fairer Wettbewerb garantiert wird - wobei die sportlichen Regeln der Rennserie am einfachsten in die virtuelle Welt zu adaptieren sind.

Die physikalischen Regeln - also die Basis der Simulation - machen ungleich mehr Arbeit. Allerdings sind sie eben auch Grundlage der virtuellen Welt und werden dementsprechend jedem einzelnen und per Laser in Realität erfasstem Feature einer Rennstrecke zugeordnet. In der Konsequenz bedeutet dies: Das Curb fährt sich wie ein Curb, der Track wie ein Track und jeder Streckenabschnitt hat entsprechend der Oberflächenstruktur seinen originalen Grip. Und diese Spezifikationen wiederum beeinflussen die Linie der virtuellen 911 GT3 Cup Cars.

Und damit zu den Fahrzeugen. Auch diese wurden per Lasererfassung in die virtuelle Welt übertragen und mit demselben, ultra-akkuraten Anspruch auf die Strecke gebracht. Das geht so weit, dass die virtuellen Porsche 911 GT3 Cup Cars nicht nur zu fast 100% realitätsgetreu den Direktiven der Fahrer folgen, sondern gleichzeitig und im Rennverlauf veränderliche Daten ausgeben. Wie auf der realen Rennstrecke, ist die Fahrzeug-Telemetrie also auch in dervirtuellen Welt ein Thema. Dementsprechend können die Mechaniker-Teams auch in der virtuellen Welt all Ihr Know-how und Ihre Expertise einbringen und in Echtzeit auf Reifendruck, Spoiler- und Fahrwerkabstimmung Einfluss nehmen. Und das müssen und wollen Sie auch, schließlich leisten Sie damit einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg und Abschlussergebnis der Fahrer im Rennen. Letztere können also nur hoffen, dass Ihre Teams nicht an den falschen Pixeln drehen, sondern das virtuelle Cup Car genauso präzise auf das Rennen einstellen, wie im echten Leben.

Professionelle Technik für professionelle Rennfahrer.

Kommen wir zum letzten großen Baustein im Sim Racing: dem Sim Racer. Der Sim Racer ist die Kontrolleinheit, über den die Fahrer ihr virtuelles Cup Car durch die virtuellen Circuits steuern. Und wie im echten Porsche Supercup, rollt auch beim Porsche Mobil 1 Supercup Virtual Edition jeder Fahrer mit der gleichen Antriebsmaschine an den Start - eine für alleidentischen High End Gaming Engine. Speziell wird es da, wo Menschen in die Maschine einsteigen, Ihren persönlichen Bedürfnissen nach modifizieren und auf den individuellen Fahrstil anpassen. Das kann auf Basis zweier Plattformen passieren. Die eine eher minimalistisch, die andere nennen wir jetzt einfach mal „Pro“.

In der spartanischen Ausstattung läuft die Gaming Engine durch ein SimLab GT1 Evo + Monitor Mount. Beschleunigt, verzögert und gelenkt wird mit Fanten Wheels und Pedalen. Das virtuelle Renngeschehen wird auf einem 43‘‘ Curved Screen dargestellt und die virtuellen Motorengeräuschen kommen aus einem handelsüblichen Gaming Speaker System. Die schon erwähnte Pro Version des Sim Racers hat da etwas mehr zu bieten. Hier wird die Gaming Engine durch ein HE Sim Rig G ergänzt, über SimQuip Servos und ein Ascher Lenkrad kombiniert mit HE Pedals gelenkt. Den echten Rennsound wirft Beyerdynamics aus. Auch dieBildschirmfläche des Sim Pro ist mit 3 im individuellen Winkel verbauten 43‘‘ Screens deutlich größer. Unser Tipp für alle, die zuhause gerne racen und sich grade Notizen machen: Denkt an Eure Kreditkartenlimit!

Am Ende liegt es also bei jedem Porsche Supercup Rennfahrer, wie Er oder Sie die virtuelle Rennmaschine unter Kontrolle bringt. Werden viele Außeneinflüsse benötigt, oder im Rennverlauf eher als störend empfunden? Wieviel Sicht, wie viel Geräusche - wie viel Feedback braucht ein Rennfahrer? Auch beim virtuellen Porsche Mobil 1 Supercup zeigt sich, zu welchem Grad ein Rennfahrer auf seinen natürlichen Killerinstinkt setzt und wo er technischen Support braucht.

Virtuell, real… egal. Wenn die Lichter der Ampel ausgehen wird es spannend. Wir sind der Porsche Mobil 1 Supercup!

Der aktuelle Rennkalender:

  • Samstag, 4. April 2020 - BARCELONA

  • Samstag, 18. April 2020 - SILVERSTONE

  • Samstag, 25. April 2020 - SPA FRANCORCHAMPS

  • Samstag, 16. Mai 2020- MONZA

Teilen