3/24/2020

24-Stunden-Rennen: genau unser Thema. Die Rennstrecken: jede ein Thema für sich.

24 Stunden. Zeit, die oft wie im Flug vergeht. Oder bei der sich jede Sekunde wie eine halbe Ewigkeit anfühlen kann. Im Langstreckensport ist es oft Letzteres. Besonders bei den 2 anspruchsvollsten Langstreckenrennen der Welt – den 24h von Le Mans und den 24 Stunden vom Nürburgring. So sehr sie ihre Härte vereint, so unterschiedlich sind ihre Herausforderungen. Was besonders spürbar wird, wenn sie unmittelbar aufeinander folgen. So wie diesen Juni. Bei unseren Weeks of Endurance.

Die erste Prüfung ist Le Mans. Hier fahren wir auf dem Circuit de la Sarthe. Einer der ältesten und geschichtsträchtigsten Rennstrecken der Welt. Mit 38 Kurven auf 13,629 Kilometern pro Runde ist sie auch eine der längsten. Die Besonderheit: Der Kurs besteht zum großen Teil aus öffentlichen Landstraßen, die nahtlos in die Rennstrecke übergehen. Das bringt nicht nur schnell wechselnde Grip-Verhältnisse mit sich. Sondern auch Schwierigkeiten, die man von reinen Rennstrecken so nicht kennt: Durch die ganzjährige Befahrung der Straßen entstehen beispielsweise tiefe Spurrillen. Die bei Geschwindigkeiten von knapp 300 km/h, wie sie unsere GT-Fahrzeuge erreichen, Unruhe ins Fahrzeug bringen können. Das erfordert besonders nachts die maximale Konzentration aller Fahrer.

Nur 5 Tage nachdem in Le Mans die Zielflagge geschwenkt wurde, beginnt das Rennen am Nürburgring. Die nächsten nervenaufreibenden 24 Stunden. Womit ihre Gemeinsamkeiten schon genannt sein dürften. Oder um es mit den Worten von Porsche GT Werksfahrer und zweifachem Le-Mans-Sieger Laurens Vanthoor zu sagen: „Le Mans hat die Geschichte und das Prestige, aber der Nürburgring ist wie Himmel und Hölle auf Erden. Dazwischen gibt es nichts.“ Die mystisch anmutende Strecke inmitten nebeldurchzogener Eifelwälder ist mit 25,4 km im 24-Stunden-Layout die längste Rundstrecke der Welt. Und mit über 8 Minuten pro Runde bedeutet das oft wechselnde Bedingungen, manchmal von Runde zu Runde. Hinzu kommen die 200 Fahrzeuge, die sich gleichzeitig auf der Rennstrecke befinden. Oft, je nach Klasse, mit ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Sie gilt es, 24 Stunden lang, immer und immer wieder am absoluten Limit, zu überholen. Ob bei Regen, Hagel, Nebel, mitten in der Nacht. Oder- typisch Eifel -wenn alles zusammenkommt.

Gut, dass wir als #TeamPorsche auf bedingungslosen Zusammenhalt zählen können. Auch wenn wir jetzt schon wissen, dass die Weeks of Endurance uns alles abverlangen werden.

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