3/24/2020

Die Strategie für unsere Weeks of Endurance? Unser weltweites Team of Endurance.

Für ein 6-Stunden-Rennen benötigt man ein Team mit Erfahrung und Leidenschaft. Für 12 Stunden eins mit großer Ausdauer noch dazu. Und für ein 24-Stunden-Rennen? Da braucht man ein Team, das bereit ist, für seinen Traum alles hinten anzustellen und gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Was jedoch, wenn man 2 der größten 24h-Rennen der Welt innerhalb von 2 Wochen bestehen muss? Dann braucht man ein Team wie unseres.

Im Team zählt jeder Einzelne. Den größten Einfluss auf das Ergebnis haben jedoch unsere Mechaniker, Ingenieure und Werksfahrer. Die Mechaniker müssen jederzeit für Boxenstopps und mögliche Reparaturen auf Abruf stehen. Dabei arbeiten sie oft schon Tage im Voraus und unter Hochdruck an den Fahrzeugen. Unsere Ingenieure überwachen während des gesamten Zeitraums – vom freien Training bis hin zur letzten Sekunde der 24-Stunden-Rennen – die Fahrzeugsysteme und entscheiden bei wechselnden Bedingungen über Reifen, Fahrerwechsel, Boxenstoppintervalle und Strategiewechsel. Faktoren, die in 24 Stunden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Unsere Werksfahrer müssen Tag und Nacht fehlerfrei schnelle und vor allem konstante Rundenzeiten fahren – am absoluten Limit und immer mit der verbleibenden Zeit im Blick. Denn auch, wenn sie sich abwechseln können: Unser 911 RSR kann das nicht. Die Rennfahrzeuge müssen die gesamten 24 Stunden durchhalten. Das heißt für die Fahrer: Informationen über Fahrzeugzustand, Handling und Streckenbedingung austauschen, aufmerksam bleiben, eng mit dem Rest des Teams zusammenarbeiten und immer ein Auge darauf haben, dass ihre Teamkollegen wohlauf sind. Denn eine der größten Leistungen besteht allein darin, das Fahrzeug wohlbehalten über die Ziellinie zu bringen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist Langstreckenmotorsport ein Teamsport.

Die Fahreraufstellung für unsere Weeks of Endurance: Bei den 24h von Le Mans treten wir mit insgesamt 4 Werksfahrzeugen an. Den 911 RSR mit der Startnummer 91 werden unsere Porsche Werksfahrer Richard Lietz, Frédéric Makowiecki und Gianmaria Bruni pilotieren. Laurens Vanthoor, Kévin Estre und Michael Christensen gehen mit der Nummer 92 an den Start. Earl Bamber, Patrick Pilet und Nick Tandy teilen sich die Nummer 93. Und Dennis Olsen, Sven Müller und Mathieu Jaminet fahren den 911 RSR mit der Nummer 94.

Bei den 24 Stunden vom Nürburgring gehen wir mit zwei 911 GT3 R an den Start. Als werksunterstützter Kundenteam-Einsatz von Manthey-Racing. Die Nummer 91 fahren Earl Bamber, Laurens Vanthoor, Kévin Estre und Michael Christensen. Hinterm Steuer der Nummer 92 wechseln sich Frédéric Makowiecki, Nick Tandy, Patrick Pilet und Richard Lietz ab.

Aber ein Rennteam wie unseres besteht natürlich nicht nur aus Mechanikern, Ingenieuren und Fahrern. Denn auch für medizinische und physiologische Betreuung sowie die richtige Verpflegung muss gesorgt sein. Ganz zu schweigen von all den Entwicklungsingenieuren in Flacht, die aus einem Fahrzeugkonzept ein siegfähiges Langstreckenrennfahrzeug gebaut haben.

Die bevorstehenden Rennen könnten wir gewinnen. Wir könnten ausscheiden. Oder irgendwo im Pulk ins Ziel gelangen. In 24 Stunden kann alles passieren. Und in zweimal 24 Stunden erst recht. Dennoch ist eines sicher: Wir werden bis an unsere Grenzen gehen, um zu bestehen. Mit einem Team, hinter dem wir stehen. Eines, das aus mehr Menschen besteht, als all jene, die mit uns an der Rennstrecke sind. Denn zu unserem Team gehören Fans, Freunde und alle Menschen weltweit, die die Faszination Sportwagen mit uns teilen.Ganz gleich also, welchen Herausforderungen wir uns diesen Juni bei unseren Weeks of Endurance stellen müssen: Wir stellen uns ihnen nicht allein. Wir stellen uns ihnen gemeinsam mit euch allen.

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