3/24/2020

Santiago de Chile und der Rhythmus des Rennens.

Am kommenden Wochenende erwacht die Formel E aus ihrer Winterpause – passend im sommerlichen Santiago. Ähnlich wie in Riad warten auch in der chilenischen Hauptstadt heiße Temperaturen, die erneut Mensch und Material auf die Probe stellen werden.

Santiago gilt als Kulturzentrum des Landes: Neben Malerei und Theater zieht die Hauptstadt auch Musiker nahezu magisch an. Doch auch der Sport bildet keine Ausnahme – nicht zuletzt die Formel E stellt dies nun zum 3. Mal unter Beweis. Durch die leichte Streckenänderung des Parque O’Higgins in diesem Jahr kann man von einem temporeichen Rennen ausgehen: Besonders der lange Linksbogen der Strecke verspricht Positionskämpfe, die sonst auf dem kurvenreichen Rundkurs nur schwer möglich sind. Es geht mehr denn je darum, den passenden Rhythmus für das Rennen zu finden. Nicht nur die enge Rennstrecke, sondern auch deren Beschaffenheit wird in Santiago eine wesentliche Rolle spielen. So legten die Piloten vergangene Saison unter brennender Sonne eher eine Hitzeschlacht als ein Rennen hin: Stellenweise löste sich der Asphalt, was das Rennen zu einer rutschigen Sache machte.

Was diese Saison noch auf das TAG Heuer Porsche Formula E Team wartet, das bleibt abzuwarten. Auch das 3. Rennen steht unter dem Stern der Erfahrungssammlung. Das Auto samt Setup weiter optimieren, die Formel E besser kennenlernen und Punkte sammeln – das Potential ist ohne Zweifel da. Die Zeit zwischen den Rennen nutzt das TAG Heuer Porsche Formula E Team zum Analysieren und Auswerten von Daten. Nach dem erfolgreichen Einstieg letzten Jahres in die Formel E tritt man hochmotiviert am 18. Januar in Santiago an. Schließlich möchte man nicht nur mitspielen, sondern auch den Takt vorgeben. Wie passend, dass es direkt in Chiles Kulturhauptstadt geht. Denn wo könnte man besser den richtigen Rhythmus finden?

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