3/24/2020

Showdown am Fuße des Mount Panorama.

Am kommenden Wochenende startet in Australien mit den 12 Stunden von Bathurst die interkontinentale GT Challenge. Und in Down Under wartet eine der wohl anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt auf die Fahrer.

Mount Panorama – das klingt nach abenteuerlichem Ausflug mit Ausblick. Ein abenteuerlicher Ausflug wird es für Fahrer der 12 Stunden von Bathurst sicherlich. Nur für den Ausblick werden sie keine Zeit haben. Der gleichnamige Mount Panorama Circuit gehört zu den anspruchsvollsten sowie technisch schwierigsten Rennstrecken, die die interkontinentale GT Challenge zu bieten hat. Hügelig, kurvenreich und steil ist er. Der 6,2 Kilometer lange Rundkurs fordert mit 23 Kurven und bis zu 16 % Steigung alles Können und höchste Konzentration von den Piloten. Teilweise führt die Strecke über öffentliche Straßen, die extra für das Rennen gesperrt sind. Und nicht nur die Strecke wird von den Teams alles verlangen – in Australien herrschen hochsommerliche Temperaturen, die einen großen Einfluss auf das Rennen haben. In der Hitze des Rennens müssen dann alle Beteiligten einen kühlen Kopf bewahren.

Wieder ein starkes Fahrerfeld.

Nun geht es erneut darum, in einem stark besetzten Fahrerfeld zu bestehen. Dass die Porsche Piloten dies bestens beherrschen, haben sie im vergangenen Jahr unter Beweis gestellt. Dem Team von Earl Bamber Motorsport gelang der Sprung aufs Podium und sicherte Porsche somit den ersten Sieg bei dem traditionsreichen Rennen in Australien. Wie könnte es nun anders sein, als mit dem Ziel der Titelverteidigung in das kräftezehrende 12-Stunden-Rennen zu gehen? Denn auch wenn keine Zeit für den Ausblick vom Mount Panorama bleiben wird, kann man einen anderen dann hoffentlich umso mehr genießen: den Ausblick vom Podium.

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